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Lena Gorelik

Autor:in (11 Veranstaltungen)

  #weitersprechen

Wie kann der Literaturbetrieb inklusiver, diverser und offener gestaltet werden, ohne dabei der Verführung eines Freund-Feind-Denkens zu erliegen, ohne dass Positionen zu Verhärtungen führen, die ein Weitersprechen zum Verstummen bringen? Darüber…

11/2026 Digitale Schreibsession

Die eigene Lebensgeschichte kann vieles sein. Sie ist kein starrer Text – sie ist ein bewegtes Mosaik aus Momenten, Brüchen und Wegen. In diesen Schreibsessions geht es nicht um die perfekte Grammatik, sondern um den Weitblick autobiografischen…

04/2026 Alle meine Mütter

Lena Goreliks neuer Roman »Alle meine Mütter« erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, oder Mutter zu sein eines chronisch kranken Kindes, das lebenslang begleitet…

11/2024 Total Glokal: Künstlerische Freiheit in konflikthaften Zeiten

Als wichtiger Bestandteil von Meinungsfreiheit wird sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte garantiert und vom deutschen Grundgesetz geschützt: die künstlerische Freiheit! Sie gilt als Garant von Kreativität und kultureller Produktion und…

06/2024 Der komische Kafka

Es heißt, er sei ein großartiger Witzeerzähler gewesen. Es wird berichtet, er habe die Lesung seines Romans »Der Prozess« immer wieder unterbrechen müssen, weil er vor Lachen nicht weiterlesen konnte. »Des Scherzens und Lachens war kein Ende«,…

06/2023 Wer wir sind

In Russland, einem Land, das zunehmend antisemitisch geprägt ist und in dem die Zugehörigkeit zum Judentum im Pass notiert ist, möchte die Familie von Lena Gorelik nicht bleiben und entschließt sich daher zur Ausreise als jüdische…

11/2022 Nimm mich an die Hand

Ohne Figuren geht gar nichts. Sie nehmen uns Lesende an die Hand und führen uns durch Texte,
Geschichten und Romane, gewähren uns Einblicke in ihr Leben, ihre Gedanken, ihre Emotionen, ihre Vergangenheiten und ihre Träume. Doch wie erschaffen wir sie…

11/2022 „Ist das ein Mensch?“ – Ein Abend gegen das Vergessen

Es gibt zwar eine offizielle Erinnerungspolitik, es gibt das mahnende „Nie wieder“ – aber es wird leider mehr und mehr zu einem Ritual, ohne konkretes Wissen, ohne Stimmen, die das, was die Shoah tatsächlich bedeutete, vermitteln könnten. Dagegen…

05/2022 Literaturpodcast »Kapriolen« - Folge 22

"Ich wünsche, dass diese Geschichte mir gehört", heißt es in Lena Goreliks letztem Roman "Wer wir sind". Wem gehört die Geschichte — und was ist, wenn sie uns einholt oder gar überholt? Ist Schreiben immer ein Prozess des Sicherinnerns? Und findet…

07/2021 Wer wir sind

Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992: Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und dem Bruder nach Deutschland aus. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre Hündin Asta und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet – letztlich ihre…

07/2017 Mehr Schwarz als Lila

Lena Gorelik zeichnet in ihrem Roman "Mehr Schwarz als Lila" das Bild der 17-jährigen Alex, die einen schweigenden Vater und einen Papagei hat, der ihr die Mutter ersetzen soll. Ihre besondere Freundschaft mit Paul und Ratte zeichnet sich durch…

Laudatio (1 Veranstaltung)

11/2025 Und Federn überall

Wer Arbeit sucht, kommt am riesigen Geflügelschlachthof Möllring am Stadtrand einer emsländischen Kleinstadt nicht vorbei. Der Roman »Und Federn überall« von Nava Ebrahimi begleitet sechs Menschen dieser Stadt, die alle auf ihre Weise mit dem Betrieb…

Moderation (10 Veranstaltungen)

06/2026 Rebellierende Körper, schreibende Töchter

Die in Russland lebende aserbaidschanische Community ist streng konservativ. Schon als Kind kann sich die Erzählerin schwer in die patriarchale muslimische Gesellschaft einfügen. Eine neurologische Erkrankung drängt und befreit sie dann aus ihrer…

12/2025 Alte Frauen

Weise, kühn und frei – das ist das Alter. Und das zeigen Frauen wie Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera, Lucinda Childs oder Ulrike Edschmid. Manche haben sich neu erfunden, andere haben immer weitergemacht und schaffen im hohen Alter dann…

10/2025 Respekt ist zumutbar

Wie umgehen mit Gewalt und Menschenfeindlichkeit? Was lässt sich autoritären Regimen und Angriffen auf Freiheit und Gleichheit entgegensetzen? Und was bedeutet Humanismus heute? Carolin Emcke ist eine Zeitzeugin, die kosmopolitisch und lokal denkt.…

01/2025 Weitersprechen

Wie kann der Literaturbetrieb inklusiver, diverser und offener gestaltet werden, ohne dabei der Verführung eines Freund-Feind-Denkens zu erliegen, ohne dass Positionen zu Verhärtungen führen, die ein Weitersprechen zum Verstummen bringen? Darüber…

11/2024 Weitersprechen

Wie kann der Literaturbetrieb inklusiver, diverser und offener gestaltet werden, ohne dabei der Verführung eines Freund-Feind-Denkens zu erliegen, ohne dass Positionen zu Verhärtungen führen, die ein Weitersprechen zum Verstummen bringen? Darüber…

03/2024 Im Krieg. Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg

Zwei Leben im Krieg, zwei Tagebücher über 52 Wochen, ein Buch voller Hoffnung auf Frieden.
Eine ukrainische Journalistin und ein russischer Künstler, ein Jahr lang begleitet von der deutsch-amerikanischen Illustratorin Nora Krug. Wenige Tage nach dem…

10/2023 Muna oder die Hälfte des Lebens

»Sätze sind Brücken über den Abgrund«, sagte Terézia Mora im Gespräch mit Antje Ràvik Strubel während des Stuttgarter Literaturfestivals im Mai »Schreiben, während die Welt geschieht«. Dort wurde er bereits angekündigt, nun liegt er vor, der neue…

05/2023 Ein Abend voller Hoffnung: Sammelband „anders bleiben“

Hoffnung ist, was wir gemeinsam haben. Wir hoffen auf eine Zeit ohne Kriege, auf eine Welt, in der Verbindungen und Kooperationen mehr zählen als Kämpfe, in der Menschlichkeit im Zentrum unseres Miteinanders steht. Selma Wels hat in ihrem Sammelband…

05/2023 Schreiben, während die Welt geschieht

Literatur schwebt nicht im luftleeren Raum, auch wenn der Text für sich stehen und Zeit überdauern kann. Sie ist eingebunden in ihre Zeit, in Schreibbedingungen und gesellschaftliche Rahmungen. Mit diesem Blick laden wir ein zum 1. Stuttgarter…

04/2023 Unser Deutschlandmärchen

„Geh an die Drehbank630, beflügele die Späne“, heißt es in einem seiner Gedichte. Mit Anfang 30 hängte Dinçer Güçyeter seinen Beruf als Werkzeugmacher an den Nagel, um Lyriker zu werden. Und nicht nur der Drehbank widmete er ein Gedicht. Im November…