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        <title>Literaturhaus Stuttgart</title>
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        <description>Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen und mehr im Literaturhaus Stuttgart.</description>
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        <copyright>Literaturhaus Stuttgart</copyright>
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            <title>Literaturhaus Stuttgart</title>
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                <title>Kekeli</title>
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                    In der Reihe »zwischen/miete« werden private Wohnungen und gemütliche WG-Zimmer für einen Abend zu kleinen Lesebühnen mitten in der Stadt. Bei Bier und Brezel werden Bücher der jüngsten deutschsprachigen Schriftsteller:innen- Generation vorgestellt. Im April ist Jessica Mawuena Lawson mit ihrem Debütroman »Kekeli« zu Gast. Sie erzählt von afrodeutscher Gegenwart und Geschichte, von Zugehörigkeit, Familie und der Suche nach Verbundenheit: Kekelis Leben verläuft zunächst in geregelten Bahnen – bis ihre geheimnisvolle Cousine Afi aus Togo auftaucht. Gemeinsam mit Kwame und seinem Bruder Kofi begibt sie sich auf einen Roadtrip nach Berlin, entdeckt ein Familiengeheimnis und kommt dabei nicht nur ihrer Herkunft näher. Jessica Mawuena Lawson, geboren 1997, lebt in Süddeutschland, arbeitet in einer Unterkunft für Geflüchtete und studiert Literatur- und Kulturtheorie. Wie ihre Protagonistin hat auch sie einen deutschtogoischen Background.</description>
                <pubDate>
                    Fri, 17 Apr 2026 10:25:02 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Freundschaft in finsteren Zeiten</title>
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                    Die Gegenwart mit ihren Krisenherden im Großen und Freund-Feind-Schemata im Kleinen ruft das zeitlose Denken Hannah Arendts wieder neu auf den Plan! Weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Demokratien. Autokratische Gesellschaften nehmen weiter zu und entscheiden zumeist ohne effektive demokratische Kontrolle oder wirksame Opposition. Im Gegensatz zur Demokratie fehlt ihnen der Pluralismus – eine zentrale Kategorie Arendts! Wahrheit bildet sich, so Arendt, erst in der Aushandlung zwischen Menschen, deren Wesenskern immer die Pluralität sein muss. Und es ist diese Pluralität der inneren und äußeren Verhältnisse, aus der heraus Arendt auch über Freundschaft nachdachte: „Ein solches Sagen aber ist an einen Raum gebunden, in dem es viele Stimmen gibt und wo das Aussprechen dessen, was ‚Wahrheit dünkt‘, sowohl verbindet wie voneinander distanziert, ja diese Distanz zwischen den Menschen, die zusammen dann die Welt ergeben, recht eigentlich schafft.“
16 Lyriker:innen aus 15 Ländern der Welt haben in Text-Bild-Collagen auf Zitate von Hannah Arendt zum Thema Freundschaft geantwortet. Mit der Technik der Collage und der Kombination verschiedener (Bild-)Materialien haben sie so Literatur und Philosophie in einen visuellen Wirkungsraum übertragen. Die Collage als Kunstform weitet und dehnt dabei Deutungen, reflektiert und diskutiert Perspektiven und öffnet neue Räume der Wahrnehmung.</description>
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                    Thu, 16 Apr 2026 17:28:54 +0000
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                <category>Ausstellung</category>
                
                    
                
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                <title>Sommer 24</title>
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                    Wie ist es, wenn sich die vertraute Welt auflöst, wenn das, was gestern noch normal war, heute nicht mehr gilt? Navid Kermani fängt diesen Moment in einem einzigen Sommer ein: Ein Freund, der zuletzt politisch auf Abwege geraten war, hat sich das Leben genommen. Die Kriege rücken näher und die Debatten werden schriller. Seine Freundin hält den Erzähler für einen Macho, aber das bleibt bei weitem nicht der schlimmste Vorwurf, der sein Selbstbild erschüttert. Auf unnachahmliche Weise gelingt es Navid Kermani, unsere Gegenwart aus ihren Widersprüchen heraus zu begreifen, das scheinbar Unversöhnliche zu versöhnen und das wirklich Unversöhnliche auszuhalten. Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Hölderlin-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Thomas-Mann-Preis für seinen Roman »Das Alphabet bis S«.</description>
                <pubDate>
                    Thu, 16 Apr 2026 11:49:14 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Alice Munro: Stories</title>
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                    Als der kanadischen Autorin Alice Munro im Jahr 2013 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, war das auch die Würdigung einer vom hiesigen Literaturbetrieb eher mit Ignoranz bedachten Gattung: der Erzählung oder – um es einer größeren Aufgeschlossenheit gegenüber dieser kurzen Form im angelsächsischen Raum entsprechend auszudrücken – der Story. Alice Munro wurde so als Meisterin einer Disziplin geehrt, deren Grundzug es ist, auf relativ engem Raum umso verdichteter große Geschichten zu erzählen. Ihre Stories zeichnen sich aus durch Realitätsnähe, Abgründigkeit, Lakonie und offene Enden. Sie kreisen oft um weibliche Protagonistinnen,&amp;nbsp;weshalb wir sie auch unter dem Gesichtspunkt dessen betrachten werden, was die französische Literaturtheoretikerin Hélène Cixous eine »écriture feminine« nennt. Dabei wird auch das – in Munros Fall nicht unbrisante – Verhältnis von Werk und Biographie eine Rolle spielen. Die kulinarische Begleitung unseres Gesprächs inspiriert sich diesmal direkt von den diskutierten Texten.
CN: im Verlauf des Abends kann das Gespräch bedingt durch die Biografie der Autorin auf das Thema Missbrauch kommen.</description>
                <pubDate>
                    Wed, 15 Apr 2026 08:06:14 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Haltet euch fest</title>
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                    Eine neue Geschichte, wie wir sie dringend brauchen. Luzia wächst in einer liebevollen Hausgemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden verschiedene Formen von Liebe - queere, platonische, viele weitere - sowie geteilte Elternschaft gelebt. Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Freundin Marle, die sie von Jugend an kennt, verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Dating und Beziehungen mit Männern. Im Haus erfährt sie große Solidarität. Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander aufgebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann? Dieses kraftvolle Buch stellt unsere Glaubenssätze zu Freundschaft und Romantik in Frage und beschreibt mutig die Utopie, die wir uns für unser Leben wünschen.&amp;nbsp;
Mareike Fallwickl debütierte 2018 mit »Dunkelgrün fast schwarz«, 2019 folgte »Das Licht ist hier viel heller«. »Die Wut, die bleibt« (2022) war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum, kam bei den Salzburger Festspielen auf die Bühne und wird fürs Kino verfilmt. »Und alle so still« (2024) gelangte in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wird ebenfalls an verschiedenen Theatern inszeniert. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land und setzt sich online wie offline für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weiblichen und diversen Erzählstimmen.</description>
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                    Mon, 13 Apr 2026 04:58:04 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Freiheitsaufgaben</title>
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                    Der Journalist Marko Martin ist bekannt für seine politischen Angriffe. Seine Berliner Rede, die er 2024 zum Jubiläum der Friedlichen Revolution vor dem Bundespräsidenten hielt, bezeichnete DIE ZEIT als »Sternstunde der Demokratie«. Sein jüngstes Buch»„Freiheitsaufgaben« geht kritisch vom Rechtsruck im Osten und der Verzagtheit im Westen aus und sieht die deutsche Demokratie am Scheideweg. Mit Manès Sperber und André Glucksmann fragt er: Stellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf? Darüber spricht er mit Matthias Bormuth, Kenner der antitotalitären Debatte, die Hannah Arendt in Verbindung mit New York Intellectuals wie Melvin Lasky in Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft stellte. Nach einem kurzen Gespräch der beiden ist das Publikum herzlich eingeladen, von den historischen Reflexionen her auch zu aktuellen Herausforderungen im politischen Leben mitzudiskutieren. Neben einem Essayband zur israelischen Literatur und einer Tel Aviv-Hommage erschienen in der Anderen Bibliothek seine Bücher »Schlafende Hunde« und »Die Nacht von San Salvador« sowie 2019 der Essayband »Dissidentisches Denken«. Mit »Das Haus in Habana. Ein Rapport« stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse.</description>
                <pubDate>
                    Wed, 08 Apr 2026 09:58:10 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Bambino</title>
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                    Triest, 1920. Mattia ist ein Faschist der ersten Stunde. Sein Gesicht ist noch bartlos, weshalb man ihn Bambino nennt, aber seine Schläge sind so hart, dass die halbe Stadt sich vor ihm fürchtet. Mattia weiß nicht, wer seine Mutter ist. Gar eine von drüben? Eine Slowenin? Sein Vater, der Antifaschist und Uhrmacher, will es ihm nicht verraten. Im Schlamm und Schmutz des Zweiten Weltkriegs verliert Mattia schließlich alle Gewissheiten, und er muss erfahren, dass der Gewinner von heute der Verlierer von morgen sein kann. Aus dem Italienischen von Peter Klöss. Marco Balzano, geboren 1978 in Mailand, ist einer der erfolgreichsten italienischen Autoren. Er schreibt Gedichte und Essays, Erzählungen und Romane. Mit »Ich bleibe hier« war er nominiert für den Premio Strega, in Italien und im deutschsprachigen Raum war das Buch ein großer Bestseller. Er lebt mit seiner Familie in Mailand.</description>
                <pubDate>
                    Wed, 08 Apr 2026 09:56:49 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Zwischen Alltag und Ausnahmezustand - und dem Traum vom Weltall</title>
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                    Lange Zeit war in der Literatur wenig Platz für Geschichten über Krankheit, chronische Einschränkungen oder das Leben jenseits der sogenannten Norm. Doch sind in den letzten Jahren zahlreiche Bücher erschienen mit Figuren, die durch Alter, Krankheit oder Behinderung um ihren Platz in der Gesellschaft und deren Mitgestaltung ringen. Diese Texte führen in die Innenwelten eines Alltags im Ausnahmezustand. Aber nicht nur als Katastrophe. Sie zeigen auch Widerstandskraft und Selbstwirksamkeit. Was passiert, wenn wir diese Geschichten gemeinsam lesen, laut nachdenken und einander zuhören? Kritisches Lesen heißt nicht nur, Texte zu verstehen, sondern die Welt besser zu verstehen. Bringen Sie Ihr Buch mit – wir lesen, teilen Gedanken und diskutieren miteinander. Der Abend knüpft an Lena Goreliks Roman »Alle meine Mütter« an. Hier erzählt sie von den komplexen, oft lebenslangen Beziehungen, die Muttersein prägen – vom Alltag mit einem chronisch kranken Kind, von der Erkrankung der Mutter, vom Annehmen, Loslassen oder vom Nicht-loslassen-können. Anna Mendel moderiert das Gespräch. Sie setzt sich aus Elternsicht für Bodyneutrality, gleichberechtigte Elternschaft sowie für Themen wie Autismus-Spektrum und Trisomie 21 ein.&amp;nbsp;</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:55:38 +0000
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                <title>Gerlind Reinshagen</title>
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                    Gerlind Reinshagen (1926–2019) gehört zu den wenigen Dramatikerinnen, die in der Bundesrepublik und international ab den 1970er Jahren erfolgreich waren. Großen Beifall erhielten ihre Stücke unter Claus Peymann am Schauspiel Stuttgart; bis zum Ende ihres Lebens veröffentlichte sie Theaterstücke, Prosatexte und schließlich einen Lyrikband im Suhrkamp Verlag. Gespenster bevölkern Reinshagens Schreiben in Drama und Prosa. Figuren aus der Literatur wie Emily Brontë, Virginia Woolf, Robert Walser oder Dylan Thomas suchen die Protagonist:innen heim, machen sich als Stimmen hörbar, die Verdrängtes ans Licht holen und Splitter von Utopie aufscheinen lassen. Auch wo Reinshagen sich mit ihrer eigenen Kriegskindheit befasst, sind es die Freund:innen der Vergangenheit, die die schreibende Erzählerin heimsuchen. In Stuttgart bringen Axel Brauch, Beat Dietrich und Jule Hölzgen diese Stimmen zu Gehör. Über die Autorin ins Gespräch kommen der Autor, Literaturkritiker und Kenner der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur Helmut Böttiger und die Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Annette Bühler-Dietrich.</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:41:59 +0000
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                <title>Unmögliche Tatsachen. Zu Christian Morgensterns Gedichten und Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln</title>
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                    »Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt«&amp;nbsp;lautet ein Aphorismus Ebner-Eschenbachs. Losgelöst vom Realismus und Rationalismus der Epoche und dabei höchst präzise Kommentare zum Zeitgeist sind Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln wie auch Christian Morgensterns so sinnige »Unsinnsgedichte«, in denen sich ernste Anliegen des Dichters spiegeln. Wie in Die unmögliche Tatsache, wo Palmström, von einem Auto angefahren, sinniert: »Und er kommt zu dem Ergebnis: / Nur ein Traum war das Erlebnis. / Weil, so schließt er messerscharf, / nicht sein kann, was nicht sein darf.« Vom Traum in den Wachzustand holt uns die Autorin und Literaturkritikerin Daniela Strigl im ersten Frühstücksseminar des Jubiläumsprogramms »Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten«. Geboren 1964 in Wien, lehrt die vielfach ausgezeichnete Essayistin und Literaturkritikerin an der Universität Wien, war Mitglied zahlreicher bedeutender Jurys und veröffentlichte unter anderem »Berühmt sein ist nichts. Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie« (2016) und »Zum Trotz« in der Reihe »Unruhe bewahren« (2025).</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:41:32 +0000
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                <title>Literaturpodcast »Kapriolen« - Folge 48</title>
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                    Radikale Freundlichkeit bitte! Daniel Schreiber, geboren 1977 in Mecklenburg-Vorpommern, ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Essayisten der Gegenwart. Auch seine jüngsten Bücher »Allein« (2021) und »Die Zeit der Verluste« (2023) standen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurden begeistert aufgenommen. Mitseinem aktuellen Buch »Liebe! Ein Aufruf« widmet er sich der Frage, wie die Liebe als politische Kraft wirken kann – und geht dabei auch den eigenen Lektürespuren von Hannah Arendt, Erich Fromm oder Marica Bodrožic nach. Daniel Schreiber ist ein großer Leser – das zeigen nicht nur die langen Lektürelisten in seinen Büchern, aus denen sich natürlich bestens ein Literaturquiz zusammenstellen lässt! Folgen wir dieses Mal Cees Nooteboom, Simone de Beauvoir, Gabriele von Arnim oder Susan Sontag, über die Daniel Schreiber die Biografie »Geist und Glamour« verfasste. Auf der Bühne wird das bewährte Podcast-Format Kapriolen dieses Mal zu einer interaktiven Live-Veranstaltung: Im Park der Villa Berg kann das Publikum mitraten. Decke und Picknickkorb einpacken und los!</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:39:15 +0000
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                <title>Schreibzirkel junger Autor:innen</title>
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                    Einsam lebt die schriftstellerische Existenz – gute Texte entstehen in und aus der Abgeschiedenheit: Das zumindest ist die verbreitete Vorstellung des Autor:innendaseins. Und tatsächlich ist der eigene Schreibtisch aus gutem Grund kein geselliger Ort. Trotzdem, der Wunsch nach Austausch und Impulsen von außen kann selbst eingefleischteste Eremit:innen ereilen. Unser Schreibzirkel für junge Autor:innen bietet Räume für Feedback und Backfire, Expertise und Experiment. Ihr seid herzlich eingeladen, euch mit euren Geschichten, Gedichten, Textfragmenten oder Romanprojekten unserer Runde anzuschließen.</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:31:40 +0000
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                <title>Silent Reading Party</title>
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                    Im Mai lädt die Lesereihe »zwischen/miete – Junge Literatur in Stuttgarter WGs« wieder zur Silent Reading Party ein – bringt dafür einfach ein Buch eurer Wahl mit. Im Vordergrund steht das ungestörte, gemeinsame Leseerlebnis in entspannter Atmosphäre – ein Gegenprogramm zu ständiger Erreichbarkeit und Reizüberflutung. Also: Handy weg und Zeit nehmen, um die Seiten aufzuschlagen. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:31:30 +0000
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                <title>Die Demograzien</title>
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                    Die Demograzien präsentieren Lieder zum Thema Demokratie und Frieden aus mehreren Jahrhunderten. Volkslieder in Naturmetaphern geschrieben, um der Zensur zu entgehen, Lieder der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, Frauen- und Friedensbewegung. Die Demograzien, das ist das Duo Helga Freude und Wilma Heuken. Unisono und mehrstimmig singen sie für Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit.</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:29:15 +0000
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                <title>Widergänge IX</title>
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                    Mitten in Stuttgart, aber nicht wirklich von dieser Welt: ein verwilderter Garten, darin ein verwunschenes Haus. Manche nennen es das Brombeerschloss. Die Mauern und Dielenböde flüstern Geschichten, die wir miteinander sammeln wollen. Wer waren die beiden Architektur-Studierenden, die hier einmal lebten und um die sich vage Erinnerungen ranken, wie die Brombeersträucher um das alte Gemäuer? Wie hießen sie? Wohin sind sie verschwunden? Wo haben sie sich gewaschen, wo gefrühstückt? Lief etwas zwischen den beiden? Wer lebte vor ihnen, wer nach ihnen in diesen offiziell nicht mehr bewohnbaren Zimmern? Im alles erneuernden Mai-zwischen/ding erproben wir eine besondere Form der ko-kreativen Ortsbegehung. Lauschend treten wir ein in einen Wohnort des Unbekannten, einen Speicher verblasster Lebenspuren. Schreibend, verweilend, einzeln und miteinander erschließen wir seine Textur. Mitzubringen sind Schreibutensilien (digital oder analog) und die Bereitschaft zum Spuk.</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:28:15 +0000
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                <title>Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist</title>
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                    Im ersten ihrer drei neuen Essays und Erzählungen treffen wir auf einen tonnenschweren Block aus massivem Marmor; ausgehend und angezogen von der Masse und Materialität nimmt uns Schalansky leichtfüßig mit in ihre Überlegungen vom Marmor zur Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum gerät zu einer tollkühn-quecksilbrigen Performance als Unterstützerin der Buchkultur. Und die Rekonstruktion einer lang zurückliegenden Besteigung des meist nebelverhangenen Brockens verdichtet sich zu einer Enzyklopädie der Undurchsichtigkeit, die das Erhellende im Ungewissen sucht. Fest, flüssig, durchlässig: Ihr neuer Essayband »Marmor, Quecksilber, Nebel« fügt sich wunderbar ein in unser Jahresthema zum 25. Literaturhausgeburtstag »Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten«, das in versteinerten Weltlagen neue Denkräume sucht. Zu Judith Schalanskys Werk gehören der international erfolgreiche Bestseller »Atlas der abgelegenen Inseln« sowie der Roman »Der Hals der Giraffe«. Sie ist Herausgeberin der »Naturkunde« und lebt als Schriftstellerin und Gestalterin in Berlin.</description>
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                    Wed, 08 Apr 2026 09:21:17 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>KulTOgether</title>
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                    Was Dating Portale versprechen, konnte die Literatur schon immer: Menschen zusammenbringen! Abende im Literaturhaus inspirieren, provozieren, unterhalten oder machen einfach nur glücklich. Wer diese Erlebnisse einer Literaturveranstaltung nicht leise mit nach Hause nehmen, sondern sie noch am Abend mit anderen Menschen teilen möchte, den laden wir ein, sich einmal im Monat vor der Lesung im 1. Stock / Foyer zu treffen und anzukommen. Inspiriert vom Gehörten gibt es im Anschluss die unverbindliche Möglichkeit, den eigenen Eindrücken nachzugehen und sie bei einem Getränk im Roberts, dem Restaurant im Literaturhaus, zu vertiefen. Die ausgewiesenen Abende sind im Programm, der Stehtisch im Foyer mit einer gelben Blume markiert. Sie kommen? Dann kaufen Sie eine Karte und schreiben uns eine kurze Mail an info@literaturhaus stuttgart.de – oder stoßen Sie spontan dazu.
Wir sind da und freuen uns auf Sie!
Kulturinteressierte Menschen zusammenzuführen ist eine Initiative des Vereins KULTUR FÜR ALLE Stuttgart e. V. Das Projekt »KulTogether« wird von der Stadt Stuttgart unterstützt. Weitere Informationen und Kooperationspartner:innen finden Sie auf www.kultogether.de.</description>
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                    Thu, 26 Mar 2026 16:14:03 +0000
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                <category>Projekt</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Das können wir uns nicht leisten. Was es in Deutschland bedeutet, arm zu sein</title>
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                    Miriam Davoudvandi ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Geboren 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners, wuchs sie in einer süddeutschen Kleinstadt auf. Heute schreibt sie u. a. für Spiegel und Zeit über Popkultur, Politik und Psyche u.a. im SPIEGEL und DIE ZEIT sowie für das Theater (»It’s Britney, Bitch!«, Berliner Ensemble) und spricht als Host des WDR-Podcasts »Danke, gut« mit Gästen über mentale Gesundheit. Mit ihrem Buch »Das können wir uns nicht leisten« bringt sie nun ihre Geschichte auf die Bühne – aber nicht als klassische Lesung, sondern als Live-Show mit Texten, persönlichen Geschichten, Humor und popkulturellen Analysen. An manchen Orten wird es Überraschungsgäste geben, außerdem wird es viel um Rap gehen, politische Einordnungen und jede Menge Millennial- und 2000er-Nostalgie. Im Zentrum steht Miriam Davoudvandis Geschichte vom Aufwachsen in Armut in Deutschland: von Victory-Schuhen statt Nikes, von der Scham, Freund:innen nicht nach Hause einladen zu wollen, vom Fernsehen als Fenster zur Welt und vom sozialen Aufstieg. Gemeinsam mit dem Publikum blickt sie zurück auf prägende Popmomente, analysiert alte TV-Formate und fragt: Wie hat uns das alles eigentlich geprägt?</description>
                <pubDate>
                    Wed, 25 Mar 2026 12:30:02 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Stimmen von Erinnerung, Wissen und Widerstand</title>
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                    RiotNow verbindet migrantische Arbeitskämpfe, Erinnerungskultur und aktuelle gesellschaftliche Fragen künstlerisch. Im Zentrum steht die Frage, wie Widerstand wirkt – damals wie heute – und welches Wissen aus vergangenen Kämpfen in unsere Gegenwart und Zukunft hineinreicht. Widerstand ist kein abgeschlossenes historisches Ereignis, sondern als über Generationen weitergegebenes Erfahrungswissen zu verstehen und als Haltung, die Veränderung möglich macht. RiotNow schafft dafür einen gemeinsamen&amp;nbsp;Resonanzraum: Literatur trifft auf Zeitzeug:innenberichte, wissenschaftliche Perspektiven begegnen performativen Formaten, Musik verdichtet Erinnerung zu unmittelbarer Erfahrung. Geschichte wird hier nicht nur erzählt, sondern sinnlich erfahrbar gemacht. RiotNow lädt ein, zuzuhören und weiterzudenken: als widerständige Optimist:innen, die aus der Vergangenheit Kraft für die Zukunft schöpfen. Das Programm wurde von&amp;nbsp;Gün Tank und Selma Wels&amp;nbsp;kuratiert.

Programm
17 – 18.30 Uhr Gespräch | Erinnern &amp;amp; WiderstandErinnerung als politisches Wissen, migrantische Lebenskämpfe, Wahrnehmung, Selbstorganisation, Archive des Widerstands. Wie lassen sich diese Perspektiven heute literarisch und diskursiv fortschreiben? Mit Nesrin Tanç&amp;nbsp;(Autorin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin), Fikri Anıl Altıntaş&amp;nbsp;(Autor) in der Moderation von Ebru Taşdemir&amp;nbsp;(Journalistin).
18.30 Pause mit Snacks &amp;amp; Getränken
19.00 – 21 Uhr Gespräch, Lesungen und Konzert | Optimistischer WiderstandMigrantische Selbstorganisation, Arbeitskämpfe damals und heute, Widerstandserfahrungen, Formen kollektiver Organisierung: Stimmen, die Widerstand als Haltung, Wissen und Zukunftsperspektive begreifen. Mit&amp;nbsp;Irina Vavitsa&amp;nbsp;(beteiligt am »Wilden Streik« 1973 in Lippstadt) und&amp;nbsp;Agnieszka Jastrzębska&amp;nbsp;(aktiv im Charité-Streik 2025).
Der Roman unserer Mütter - eine neue Perspektive auf die Geschichte der Gastarbeiterinnen: Literarisch-musikalische Lesung&amp;nbsp;mit&amp;nbsp;Gün Tank&amp;nbsp;(Schriftstellerin, Roman »Die Optimistinnen«) und&amp;nbsp;Eren Akşahin.
Traditionelle Gesangstraditionen verbunden mit zeitgenössischen musikalischen Ausdrucksformen: Konzert&amp;nbsp;von Sakîna Têyna&amp;nbsp;und&amp;nbsp;Eren Akşahin.</description>
                <pubDate>
                    Tue, 24 Mar 2026 08:38:17 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>»Ich will verstehen« – Hannah Arendt</title>
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                    Wir streiten uns politisch, über Moral, in Chats oder am Tisch bei Familientreffen oder natürlich mit den Leuten, die wir oft als Familie sehen: unseren Freund:innen. Gerade wer jetzt jung ist, hat das Gefühl, in Krisen erwachsen zu werden. Junge Menschen haben ihre Gedanken darüber zu Kunst gemacht, in Bildern und Wort fetzen mit Glitzer und Fäden. Sie haben Dystopien und Wunschvorstellungen digital und analog eingereicht. Ausgewählte Arbeiten zeigen wir in dieser Ausstellung.
Die Ausstellungen sind bis 24.7. im Literaturhaus und in der Cafébar Consafos, Königstr. 33 zu sehen.</description>
                <pubDate>
                    Wed, 18 Mar 2026 10:36:36 +0000
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                <category>Ausstellung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Heldentage</title>
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                    Drei Freund:innen, eine Flucht und ein unvergesslicher Roadtrip: Nilo ist fünfzehn, hängt am Handy und manchmal auch in der Luft. Als ein Streit mit seiner Mutter eskaliert, landet er in der Psychiatrie. Dort trifft er Faris, der ebenfalls mehr Zeit im Spiel als im echten Leben verbringt. Und Mayla: faszinierend, unberechenbar und mit eigenen Dämonen. Als Mayla abhaut, folgen die Jungs ihr – und finden sich im Abenteuer ihres Lebens wieder! Aber können sie ihre Vergangenheit abschütteln? Und wo führt diese Flucht überhaupt hin?&amp;nbsp;
Martin Schäuble ist für seine kritischen Jugendbücher bekannt, die von der Presse hochgelobt wurden und vielfach als Schullektüre eingesetzt werden, so z. B. Sein Reich oder Godland. Als promovierter Politikwissenschaftler verfasst er auch Nahost-Sachbücher.
Unterrichtsmaterial: www.fischer-sauerlaender.de</description>
                <pubDate>
                    Wed, 11 Mar 2026 10:08:12 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Wenn die Welt unsere wäre</title>
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                    Drei Jugendliche. Drei verschiedene Zeiten. Ein Traum von Freiheit: Harry kämpft sich durch die Ruinen der Nachkriegszeit, Jennifer landet wegen ihrer Regimekritik im brutalsten Jugendwerkhof der DDR und der Slam-Poet Nadiem sieht sich in der heutigen Zeit bei seinem ersten großen Auftritt einem rechten Mob gegenüber. Jahrzehnte trennen diese Geschichten voneinander und doch verbindet sie neben einem familiären Geflecht der Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, mit dem die drei Jugendlichen schnell an Grenzen stoßen – und der Mut, diese zu überwinden.&amp;nbsp;
Christian Linker studierte Theologie und machte Jugendpolitik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Romane, die sich schon immer mit brisanten Themen auseinandersetzen, wurden vielfach ausgezeichnet.
Unterrichtsmaterial: www.dtv.de</description>
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                    Wed, 11 Mar 2026 10:07:49 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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            </item>
        
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                <title>Wieso drucken wir nicht einfach mehr Geld?</title>
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                    Wieso müssen wir eigentlich jeden Tag arbeiten und in die Schule gehen? Was hat Geld damit zu tun und warum haben die einen viel davon und die anderen wenig? Wieso ist ein Klumpen Gold so viel wert und ein Stein nichts? Ezra will wissen, wer sich das alles ausgedacht hat. Eines Morgens fragt er seiner Mama Löcher in den Bauch: Warum müssen wir arbeiten? Warum brauchen wir überhaupt Geld? Sie erklärt ihm geduldig alles, was sie weiß: Welche Rechnungen sie jeden Monat bezahlen muss, was ein Erbe ist, was Kapitalismus bedeutet, und wieso man Geld nicht einfach endlos drucken kann.&amp;nbsp;
Saskia Hödl studierte Journalismus und Medienmanagement und arbeitet heute u. a. für DIE ZEIT, der Freitag und die taz. Ihr erstes Kindersachbuch Steck mal in meiner Haut (EMF 2022) wurde zum Bestseller. Für ihr neues Buch hat sie unter anderem die großartigen Fragen ihrer Kinder gesammelt.</description>
                <pubDate>
                    Wed, 11 Mar 2026 10:07:21 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Fair. Ohne Kompromisse</title>
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                    Wie weit würdest du gehen? Nach dem Tod seines Vaters zieht Avid mit seiner Mutter, einer Polizistin, in eine andere Stadt. Hier wollen die beiden einen Neustart wagen. Doch dann wird Avids Laptop mit all den Erinnerungen an seinen Vater gestohlen. Die Spur führt Avid zu einer Gruppe Jugendlicher rund um das selbstbewusste Mädchen Vulkan. Ihre Mission: Sie wollen die Erde zu einem gerechteren Ort machen, indem sie Reichtum umverteilen. Und dafür ist Vulkan und ihren Freunden fast jedes Mittel recht. Zunächst macht Avid nur mit, um seinen Laptop zurückzubekommen. Mit der Zeit kann er sich jedoch immer mehr für ihre Pläne begeistern und beginnt, Grenzen zu überschreiten.&amp;nbsp;
Michael Aichele, Erster Polizeihauptmeister, steht im Anschluss an die Lesung für sämtliche Fragen rund um Polizeiarbeit, Straftaten und alle weiteren Themen, die in der Geschichte eine Rolle spielen, zur Verfügung.&amp;nbsp;
Nina Weger arbeitete bereits als Seiltänzerin, Drehbuchautorin und besuchte eine Journalistenschule. Neben dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern leitet sie mit zwei Freundinnen einen Kinderzirkus.</description>
                <pubDate>
                    Wed, 11 Mar 2026 10:06:51 +0000
                </pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Ach! Hannah Arendt</title>
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                    In einer Zeit zunehmend autoritärer Gesellschaften und Regime ist das antitotalitäre Denken von Hannah Arendt hochaktuell. Ihre philosophisch-soziologischen Ansichten der modernen Welt spiegeln auch die Verlassenheit des Menschen in digital kontrollierten Kommunikationen. Ihre klare Trennung zwischen privaten und öffentlichen Räumen in Demokratien, die weltweit im Rückgang begriffen sind, setzt auf individuelle Urteilskraft und demokratische Kommunikation gegenüber autokratischem Gebaren. Wahrheiten, die in Freiheit gewonnen werden, bilden sich nach Arendt erst in der Aushandlung zwischen Menschen in kleinen Gemeinschaften, die von der Pluralität der Stimmen leben.
Mehr als Grund genug, ihr zeitloses Denken für unsere Zukunft produktiv zu machen – reduziert nicht auf geschlossene, akademische Räume, sondern breit gefasst und in vielfältigen Formaten und auf verschiedenen Plattformen in die Öffentlichkeit und ins Land getragen – gemeinsam entwickelt mit Expert:innen, Schriftsteller:innen, jungen Erwachsenen und Schüler:innen und kuratiert von Arendt-Kenner und Professor für Philosophie, Matthias Bormuth und dem Team des Literaturhauses: Lesungen, Lectures, Riverside Salon, Tik Tok, Collagen-Wettbewerb &amp;amp; Ausstellung.</description>
                <pubDate>
                    Tue, 10 Mar 2026 13:38:13 +0000
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                <category>Projekt</category>
                
                    
                
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                <title>Freundschaft in finsteren Zeiten</title>
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                    Die Gegenwart mit ihren Krisenherden im Großen und Freund- Feind-Schemata im Kleinen ruft das zeitlose Denken Hannah Arendts wieder neu auf den Plan! Weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Demokratien. Autokratische Gesellschaften nehmen weiter zu und entscheiden zumeist ohne effektive demokratische Kontrolle oder wirksame Opposition. Im Gegensatz zur Demokratie fehlt ihnen der Pluralismus – eine zentrale Kategorie Arendts! Wahrheit bildet sich, so Arendt, erst in der Aushandlung zwischen Menschen, deren Wesenskern immer die Pluralität sein muss. Und es ist diese Pluralität der inneren und äußeren Verhältnisse, aus der heraus Arendt auch über Freundschaft nachdachte: »Ein solches Sagen aber ist an einen Raum gebunden, in dem es viele Stimmen gibt und wo das Aussprechen dessen, was ›Wahrheit dünkt‹, sowohl verbindet wie voneinander distanziert, ja diese Distanz zwischen den Menschen, die zusammen dann die Welt ergeben, recht eigentlich schafft.«
16 Lyriker:innen aus 15 Ländern der Welt haben in aufregenden und originellen Text-Bild-Collagen auf Zitate von Hannah Arendt zum Thema Freundschaft aus ihrer Rede zum Lessing-Preis geantwortet. Mit der Technik der Collage und der Kombination verschiedener (Bild-)Materialien haben sie so Literatur und Philosophie in einen visuellen Wirkungsraum übertragen. Die Collage als Kunstform weitet und dehnt dabei Deutungen, reflektiert und diskutiert Perspektiven und öffnet neue Räume der Wahrnehmung. Moderiert von Silke Arning und Beatrice Faßbender führen die Lyriker:innen Giorgio Ferretti, Ellen Hinsey, Elza Javakhishvili, Rebeka Kupihár, Yang Lian &amp;amp; YoYo, Max Lobe, Aaiún Nin, Sool Park, Faruk Šehić und Suvi Valli in 5-Minuten- Spots durch die Ausstellung, inklusive Pause an der Bar. Purvai Aranya, Ricardo Domeneck, Dagmara Kraus und Rery Maldonado Galarza nehmen in digitaler Form teil.
Die Ausstellung ist bis 24. Juli im Literaturhaus zu sehen

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                <pubDate>
                    Mon, 09 Mar 2026 09:22:43 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Auf Wanderschaft mit Art Garfunkel</title>
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                    Als Reporterin hat Anna Kemper zu den Missbrauchsvorwürfen im deutschen Frauenturnen recherchiert und mit R.E.M.-Sänger Michael Stipe in London über 9/11 und seine Essstörung gesprochen. Sie hat Art Garfunkel ein Stückchen auf seiner Wanderung von Dublin nach Istanbul begleitet und ihn dabei interviewt. Für ihre Reportagen und Interviews wurde sie mit wichtigen journalistischen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis. Als stellvertretende Chefredakteurin des ZEITmagazin besteht ihre Hauptaufgabe mittlerweile darin, jede Woche jene ebenso unterhaltsame wie spannende Mischung aus Reportagen, Interviews, Fotos und Kolumnen zusammenzustellen, die von der Leser:innenschaft des Magazins so sehr geschätzt wird. Im Gespräch erzählt Anna Kemper von ihren spannendsten Reportagen sowie davon, wie es ist, eines der auflagenstärksten Magazine im deutschsprachigen Raum mitzuverantworten. Gesprächspartner ist Tilman Rau, Dozent für journalistisches Schreiben am Literaturhaus Stuttgart.</description>
                <pubDate>
                    Thu, 05 Mar 2026 09:37:16 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Vom guten Leben und Fischen im Trüben</title>
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                    In einem kleinen Dorf bei Nürnberg siedelt die Schriftstellerin Nadine Schneider ihren Roman »Das gute Leben« an. Dort ist Christina aufgewachsen, bei Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland floh. Anni, die ihr Kind und ihr Enkelkind Christina alleinerziehend ins Leben begleitete und einst beim Quelle-Versand Pakete packte – verschickt ins Wirtschaftswunderland. Anni, die gegen Einsamkeit, Armut und Fremdsein kämpft. Als sich Christina, längst erwachsen, von ihr und dem Haus verabschieden muss, folgt sie den Erinnerungen an Anni und an Rumänien und erkennt, was sie ihr verdankt: die Freiheit, loszulassen und den Ort zu finden, wo das gute Leben zu Hause ist. Etwas weiter im Osten siedelt die Autorin Elli Unruh ihre Geschichte einer deutschmennonitischen Familie an, die bis Ende der achtziger Jahre in der Sowjetunion, im südlichen Kasachstan, lebte. Sie taucht ein in die Zeit ihrer Vorfahren, Großeltern und Eltern und schildert das Leben von Menschen, die in Traditionen, Religion und eigener Sprache Halt finden. Angereichert durch das Deutsch, das Mennoniten aus Westpreußen nach Russland mitgebracht hatten – das Plautdietsch – breitet sie in ihrem Roman »Fische im Trüben« zugleich eine uns vielfach unbekannte Landschaft mit Apfelplantagen und wilden Flüssen aus. Nadine Schneider, geboren 1990 in Nürnberg, stammt aus einer rumäniendeutschen Familie und lebt in Nürnberg. Elli Unruh, 1987 in Georgijewka (Kasachstan) geboren, wuchs in Süddeutschland auf. Sie lebt in Stuttgart. »Fische im Trüben« ist nominiert für den Leipziger Buchpreis 2026.</description>
                <pubDate>
                    Thu, 05 Mar 2026 09:34:29 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Die Herrin der Vögel</title>
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                    Seit Jahrzehnten lebt und schreibt Bachtyar Ali in Deutschland, stets über Kurdistan. Aus dem Exil heraus hält er dieses zerrissene Land literarisch am Leben mit einer ihm eigenen Mischung aus Märchen und Politik, aus Verzauberung und Gewalt. Ein Gespräch über die Notwendigkeit, die brutale Realität zu poetisieren und die Lügen der Herrschaft zu entlarven – mit einem der großen Erzähler unserer Zeit. Mit Ilija Trojanow spricht Bachtyar Ali über seinen Roman »Die Herrin der Vögel«, aus dem Kurdischen (Sorani) übersetzt von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen verbringt die junge Sausan viel Zeit in der Bibliothek ihres Vaters, in der sie die Fülle und den Reichtum der Welt durch Bücher entdeckt. Sie ist sich sicher: Sollte sie je heiraten, dann einen Mann mit weltoffenem Geist und einer Liebe zu Geschichten. Als gleichdrei Verehrer um ihre Hand anhalten, stellt sie ihnen die Aufgabe, acht Jahre lang die Ferne zu bereisen und ihr einhundert Vögel zurückzubringen. Anhand ihrer Berichte werde sie prüfen, ob sie darin den Reichtum der Welt erblicke. Bachtyar Ali wurde 1966 in Sulaimaniya, Nordirak, geboren. Er lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Deutschland.</description>
                <pubDate>
                    Thu, 05 Mar 2026 09:34:09 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Die Welt in ihren Händen</title>
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                    Archäologin, Abenteurerin, Agentin des Britischen Empire: Gertrude Bell war mit Lawrence von Arabien eng verbunden, eine Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens; die missverstandene Tochter einer reichen viktorianischen Familie liebte diese Region und wollte sie befrieden. Früh verlor sie ihre Mutter, kämpfte gegen die Erwartungen des Vaters und litt unter einer tragischen Liebe. Auf zwei Ebenen erzählt Olivier Guez atmosphärisch dicht und historisch versiert von den Ursprüngen der heutigen Konfliktregion und setzt der zu Unrecht Vergessenen ein Denkmal. Nicola Denis hat den Roman ins Deutsche übertragen. Guez, 1974 in Straßburg geboren, ist preisgekrönter Schriftsteller und Journalist. Er arbeitet u. a. für Le Monde, New York Times und Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für das Drehbuch »Der Staat gegen Fritz Bauer« erhielt er den Deutschen Filmpreis. Sein Roman »Das Verschwinden des Josef Mengele« wurde zum internationalen Bestseller. Olivier Guez lebt in Rom.</description>
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                    Thu, 05 Mar 2026 09:33:29 +0000
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                <category>Veranstaltung</category>
                
                    
                        
                            
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                <title>Die Holländerinnen</title>
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                    Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter Theatermacher, der sie für sein neuestes Vorhaben zu gewinnen versucht – ein in den Tropen angesiedeltes Stück, die Rekonstruktion eines Falls. Wenige Wochen später bricht sie auf, um sich der Theatergruppe auf ihrem Gang ins tiefe Innere des Urwalds anzuschließen. Dorothee Elmiger erzählt eine beunruhigende Geschichte von Menschen und Monstren, von Furcht und Gewalt, von der Verlorenheit im Universum und vom Versagen der Erzählungen. Elmiger, geboren 1985 in der Schweiz, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher »Einladung an die Waghalsigen« (2010), »Schlafgänger« (2014) und »Aus der Zuckerfabrik« (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Ihr Roman »Die Holländerinnen« erhielt 2025 den Deutschen Buchpreis, den Bayerischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis.</description>
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                    Thu, 05 Mar 2026 09:33:10 +0000
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                <title>Kapriolen - Der Literaturpodcast</title>
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                    Es ist der verrückte Einfall, das Verrücken unserer gewohnten Perspektive um oftmals nur wenige Zentimeter, der aus Alltag Kunst, aus Worten Literatur entstehen lässt. Aber unter welchen Schichten lagern Impulse, woraus speisen sich Ideen, wie verhält es sich mit dem Einfall und wie entsteht aus feinen Beobachtungen Literatur, Lyrik? Seit Mai 2020 lädt die Lyrikerin Carolin Callies regelmäßig Schriftsteller:innen und Dichter:innen zu sich aufs digitale Sofa und zum Literaturquiz ein, um gemeinsam Kapriolen zu schlagen.</description>
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                    Fri, 28 Nov 2025 08:40:20 +0000
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                <category>Projekt</category>
                
                    
                
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                <title>Dann kannst du nicht mehr wegsehen</title>
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                    Tierrechte, Veganismus, Mental Health – ein aufrüttelnder Coming-of-Age-Roman voller Themen, die bewegen: Einzelgängerin Jella lässt den Wahnsinn der Welt an sich abprallen, bis sie Linn trifft. Linn schaut hin, wenn Tiere gequält, ausgebeutet und getötet werden. Nach kurzem Zögern schließt Jella sich ihrer Aktivistengruppe an und lässt in der Freundschaft zu Linn echte Nähe zu. Aber bald reichen Jella die Aktionen nicht mehr und sie sucht Kontakt zu radikaleren Tierrechtlern. Der Kampf für die Tiere wird zu ihrem Lebensinhalt. Sie gibt alles für die Sache, doch plötzlich geht gar nichts mehr ... Jana Fuhrmann war nach ihrem Studium der Philosophie, Neueren deutschen Literatur und Psychologie am Theater in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Aktuell ist sie Pressereferentin bei einer großen NGO für Tierschutz und lebt in Stuttgart.</description>
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                    Tue, 04 Nov 2025 12:52:32 +0000
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