



<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<rss version="2.0">
    <channel>
        <title>Literaturhaus Stuttgart</title>
        <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/</link>
        <description>Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen und mehr im Literaturhaus Stuttgart.</description>
        <category>events</category>
        <copyright>Literaturhaus Stuttgart</copyright>
        <language>de-DE</language>
        <image>
            <url>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/_assets/d4a53e713bef89105a7396801ea76924/Images/logo-literaturhaus-stuttgart.svg</url>
            <title>Literaturhaus Stuttgart</title>
            <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/</link>
        </image>

        
            <item>
                <title>Schwebeteilchen</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6698.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6698.html</guid>
                <description>Kleine Alltagsdinge. Magisch leichte, fast unscheibare Augenblicke. Oft ziehen sie einfach vorbei.Von Mai bis Oktober fangen fünf Autor:innen sie ein.Exklusiv wöchentlich hier auf unserer Homepage und @literaturhausstuttgartSchweben Sie mit!</description>
                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 18:54:36 +0000</pubDate>
                <category>Projekt</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>Kister liest</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6753.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6753.html</guid>
                <description>Viele Jahre hat Stefan Kister als Literaturkritiker der »Stuttgarter Zeitung« das literarische Geschehen verfolgt. Künftig wird er das an dieser Stelle fortsetzen: mit Besprechungen ausgewählter Neuerscheinungen rund um das Programm des Literaturhauses sowie in dem alle zwei Wochen erscheinenden Newsletter »Kister liest« – Einwürfe aus einem Leben zwischen Zeilen und den Anfechtungen des Alltags. Am 10.7. geht es los.
Newsletter jetzt abonnieren!</description>
                <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 12:37:13 +0000</pubDate>
                <category>Projekt</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>#weitersprechen</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6282.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6282.html</guid>
                <description>Wie kann der Literaturbetrieb inklusiver, diverser und offener gestaltet werden, ohne dabei der Verführung eines Freund-Feind-Denkens zu erliegen, ohne dass Positionen zu Verhärtungen führen, die ein Weitersprechen zum Verstummen bringen?&amp;nbsp;Darüber kamen im Januar Akteur:innen des Literaturbetriebs in einem Workshop im Literaturhaus Stuttgart ins Gespräch – kuratiert von Lena Gorelik.&amp;nbsp;Unter dem Hashtag #weitersprechen wollen wir diesen Gedanken fortführen und präsentieren im digitalen Raum Zitate von Schriftsteller:innen, die in den letzten Jahren im Literaturhaus zu Gast waren. Aller Sprachlosigkeit zum Trotz formulieren sie in ihren Texten auf vielfältige Weise die Notwendigkeit, weiterzusprechen, weiterzuschreiben und im Dialog zu bleiben.</description>
                <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 07:16:36 +0000</pubDate>
                <category>Projekt</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>Jojo, elf und ein Viertel</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6790.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6790.html</guid>
                <description>Die Stuttgarter Buchwochen zu Gast im Literaturhaus
Jojo ist elf - und ein Viertel. Und plötzlich ist alles anders. Wenn er Agatha sieht, fehlen ihm die Worte. Seine Großmutter ist krank und wird bald sterben. Und sein Widersacher vom Basketballplatz wird schwer verletzt. Zwischen Schule, Theaterproben und Basketball passiert etwas, das Jojo nicht ganz versteht: Er ist mittendrin im Erwachsenwerden. Und muss herausfinden, wer er eigentlich ist.&amp;nbsp;
Iva Procházková erzählt mit einer authentischen, witzigen Jungenstimme und großer Beobachtungsgabe über erste Liebe, Freundschaft und Identität und wie es sich anfühlt, zwischen Kindheit und Pubertät zu stehen.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:33:45 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Iva_Prochazkova__c_Vojt%C4%9Bch_Pokorn%C3%BD.JPG_1_.jpg" length="3759125" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Frag Philomena Freud: Die Goldkröte</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6789.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6789.html</guid>
                <description>Ein rätselhafter Museumsraub im Wien der 1920er: im Naturhistorischen Museum sorgt eine Goldkröte aus Costa Rica für Aufsehen - ihr Sekret soll Menschen ewige Jugend schenken. Doch dann verschwindet das kostbare Tier spurlos. Kurz darauf ist auch Philomenas Freund wie vom Erdboden verschluckt und ein mysteriöser Todesfall erschüttert das Museum. Während die Polizei zögert, beginnt Philomena Freud zu ermitteln. Mit klugem Kopf, Mut und ihrem treuen Riesenschnauzer Kaiser Franz wagt sie sich in geheime Gänge und Werkstätten, belauscht Verdächtige und folgt einer Spur aus Lügen, Ergeiz und Gier. Doch bald merkt sie, dass die Wahrheit gefährlich sein kann.
Als Annette Roeder zur Welt kam, fiel die erste Schneeflocke des Jahres. So erzählt es ihre Mutter. Heute lebt sie mit Hund und Kind in einem über 100 Jahre alten Haus bei München.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:33:24 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Annette_Roeder_Justine_Bittner.jpg" length="303580" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Sister Spirit</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6792.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6792.html</guid>
                <description>Ein Fluch, der alles verändert: Die 16-jährige Tara wird von einem wiederkehrenden Albtraum geplagt, in dem eine Frau auf einem großen Felsen schmerzerfüllt etwas ruft. Als sie ihren Adoptiveltern davon erzählt, scheinen diese mehr zu wissen als sie zugeben wollen und schnell wird Tara klar, dass diese Frau nicht nur eine Traumgestalt ist. Sie erfährt, dass alle Frauen ihrer biologischen Familie verflucht waren. Ist Tara die nächste? Sie überzeugt ihre Eltern sie nach Nigeria reisen zu lassen, um den Geheimnissen ihrer Familie auf den Grund zu gehen. Als sie dort auf das Internat am Fuße des Olumo-Felsen geht, werden die Stimmen der Vergangenheit immer lauter. Tara muss sich entscheiden, ob sie für die Wahrheit bereit ist, die sie das Leben kosten könnte.
Die preisgekrönte deutsch-nigerianische Autorin Efua Traoré verbindet Comic-of-age im übernatürlichen Setting mit afrikanischen Mythen, Freundschaft und Romantik.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:08:43 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Efua_Traor%C3%A9_-_Photo_credit_Boubacar_Traor%C3%A9.jpg" length="460332" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Die Zeitmaschine</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6791.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6791.html</guid>
                <description>Graphic Novel Ausgabe des Science-Fiction-Klassikers »Die Zeitmaschine« von H. G. Wells
Ende des 19. Jahrhunderts baut ein Mann eine Maschine, mit der er beabsichtigt, durch die Zeit zu reisen. Seine Freunde schenken ihm kleinen Glauben, doch er bricht schließlich auf, um ein Ereignis in seiner Vergangenheit rückgängig zu machen. Als die reise gelingt und er begreift, dass Vergangenes nicht zu ändern ist, reist er in die Zukunft und stößt dort auf eine dystopische Welt, in der mit Eloi und Morlocks zwei gänzlich verschiedene Gesellschaftsgruppen existieren. Während die friedliebenden Eloi an der Oberfläche leben, machen die in der Unterwelt hausenden Morlocks Jagd auf die Eloi. Der Zeitreisende sieht sich vor die Frage gestellt, ob die Zukunft der Vergangenheit nicht viel ähnlicher ist, als er gedacht hätte.
Nach »Der Krieg der Welten« sowie »20.000 Meilen unter dem Meer« widmet sich Thilo Krapp mit dieser Graphic Novel dem nächsten Science-Fiction Meisterwerk. Er entwirft darin eine atmosphärisch ruhige und zugleich dystopische Zukunftsvision. Während Bilder auf der Leinwand laufen, liest er live aus dem Comic, Jörg Walther begleitet ihn auf dem Piano.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:07:12 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Thilo_Krapp__Jens_Feierabend.jpg" length="4907743" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Für einen Augenblick für immer glücklich &amp; Wish you were here</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6793.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6793.html</guid>
                <description>Das (auto-)biografische Werk des diesjährigen Comicbuch-Preisträgers erzählt eindrucksvoll aus der Kindheit und Jugend Selberts leiblicher Mutter bis zu seiner Geburt und seiner eigenen Kindheit in einem »Junkie-Haushalt«. »Während der erste Band der Biografie der adoptierten Mutter nachspürt, folgt der zweite der eigenen Kindheit des Autors im Umfeld von Armut, Sucht und familiären Brüchen. Selbert verzichtet auf Dramatisierung und montiert Fotografien, Archivmaterial sowie Zeichnungen zu einer essayistischen Form, die das Erinnern selbst zum Thema macht. Selbert bereichert das autobiografische Erzählen um eine poetische Dimension und eine bemerkenswerte Haltung.« So begründet Frauke Kühn die Juryentscheidung des Comicbuchpreises der Berthold-Leibinger-Stiftung.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:05:12 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Shevek-K.-Selbert__c__Privat.jpeg" length="1134518" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Die ganze Wahrheit über das Lügen</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6788.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6788.html</guid>
                <description>Ein Sachbuch voller Fakten, Tricks &amp;amp; Täuschungen: Na, heute schon gelogen? Wirklich nicht? Wahrscheinlich doch. Denn wir lügen oft oder sagen zumindest die Unwahrheit. Manchmal, weil wir dies drauf sind, und manchmal, um uns zu schützen. Manchmal auch, um nett zu sein. Es gibt große Lügen und kleine, hübsche und hässliche, folgenlose und fatale. Ein buntes, abwechslungsreiches Sachbuch, das mit Lust und Witz auf viele Grauzonen schaut. Ungelogen!
Im anschließenden Cover-Workshop, den zwei Klassen zusätzlich besuchen können, dürfen sich alle Kinder an ihren eigenen Ideen für Buchcover ausprobieren.&amp;nbsp;
Felicitas Horstschäfer ist Illustratorin, Autorin und Vermittlerin mit Schwerpunkt auf das Kinder- und Jugendbuch. Bekannt ist sie vor allem für ihre vielschichtigen, humorvollen und detailreichen Illustrationen, die häufig Sachthemen mit erzählerischen Elementen verbinden.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:02:37 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Felicitas_Horstsch%C3%A4fer__c__privat.jpg" length="803320" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Bis der Regen Feuer fängt</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6786.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6786.html</guid>
                <description>Erst verschwindet ihr Bruder, dann taucht die geheimnisvolle Sol in ihrem Leben auf, die alles durcheinanderbringt. Zufall oder nicht - es ist der Moment, in dem die 16-jährige Tonia alles infrage stellt, auch das System der Überwachung, in dem sie lebt. Sie schaltet ihren Sensor ab, klingt sich aus und flieht in den Wald, wo es trotz großer Dürre auf eigentümlich Weise regnet. Was als kleine Flucht beginnt, wird für Tonia zu einer atemberaubenden Suche nach dem Geheimnis der »Regenkinder«, bei dem sie auf eine unerhörte Wahrheit stößt.&amp;nbsp;
Stefanie Höfler ist Autorin, Lehrerin und Theaterpädagogin und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort im Schwarzwald. Ihre Jugendbücher wurden vielfach ausgezeichnet; »Tanz der Tiefseequalle« mit dem LUCHS des Jahres.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 13:58:39 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_Stefanie_H%C3%B6fler_Christina_Neidenbach_56bf73c310.jpg" length="509863" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6787.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6787.html</guid>
                <description>Am 19. Februar 2020 ermordete ein Attentäter in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven. Gökhan Gültekin war einer von ihnen. Çetin Gültekin erzählt die Geschichte seines Bruders und zeigt: Wir sind nicht »die Anderen«, wir sind Teil der deutschen Gesellschaft. Gökhan wurde 1982 in Hanau geboren, seine Eltern stammten aus der Türkei. Vor dem Anschlag war er bereits zweimal knapp dem Tod entkommen, hatte sich immer wieder ins Leben gekämpft. Doch &amp;nbsp;diesmal überlegt er nicht. Für die Angehörigen beginnt ein Albtraum, sie sind zerrissen zwischen Trauer und dem Kampf um Gerechtigkeit, denn immer wieder kommen neue Behördenversäumnisse ans Licht. Seither setzt sich Çetin Gültekin, gemeinsam mit Mutlu Koçak, dafür ein, dass die Opfer und ihre Geschichte nicht vergessen werden - und kämpft gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland. Mit auf der Bühne ist Fadi Saad, Autor und Polizist, der sich seit Jahren für Zivilcourage engagiert.</description>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 13:58:38 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/Klassenb%C3%BCcher/Kocak_und_G%C3%BCltekin__c_Team_G%C3%B6khan.jpg" length="35705" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Meet, Read &amp; Talk</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6746.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6746.html</guid>
                <description>Im Juli stellte Leon Engler seine &quot;Botanik des Wahnsinns&quot; im Literaturhaus vor. Nun sind Sie dran! Bringen Sie Ihre Lieblingsstelle des Romans mit - oder aus einem anderen Text über psychische Gesundheit... Martin Schäuble (Autor von »Alle Farben grau«) moderiert Sie und den Abend im kleinen Kreis.</description>
                <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:28:55 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/06_2026/Martin_Sch%C3%A4uble_c_Sebastian_Wenzel.jpg" length="164882" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Meistens bleibt ja die Frau zu Hause</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6773.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6773.html</guid>
                <description>In ihren Storys, die über drei Jahrzehnte hinweg entstanden sind, feiert die indische Schriftstellerin Banu Mushtaq die kleinen, alltäglichen Arten weiblichen Widerstands. Die Kulisse bildet ein von Klassismus und Korruption zerfressenes Land – Indien. Dort treffen wir Aashraf, die von ihrem Mann verlassen wird, weil sie nur Töchter zur Welt bringt; Jamila, deren Bruder versucht, sie im Namen der Religion um ihr Erbe zu betrügen und Akhila, deren Mann ihr kaum in die Augen schauen kann, aber herumspringt wie ein junges Kalb, wann immer er seine Mutter sieht. Sie alle sind in ihrer Trauer und Wut vereint. Und sie lachen den Mächtigen aufmüpfig und mit Witz ins Gesicht. Banu Mushtaq ist Autorin, Anwältin und Aktivistin und wurde 1948 im indischen Hassan in Karnatak geboren. Der Erzählband »Meistens bleibt ja die Frau zu Hause«, übersetzt von Katrin Binder, wurde 2025 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet und erscheint in über 15 Ländern.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:04:56 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Banu_Mushtaq_c_David_Parry_Booker_Prize_Foundation.jpg" length="264496" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Jetzt sag doch endlich was</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6782.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6782.html</guid>
                <description>Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf, während unsere Gesellschaft pausenlos von künstlicher digitaler Dringlichkeit getrieben ist. Doch gesellschaftliche Teilhabe ist ein Gradmesser der Demokratie. Eine Gesellschaft, in der sich möglichst viele Menschen einbringen können, begegnet extremistischen Strömungen mit mehr Standfestigkeit. Auf diese Weise weitet der autobiografische Essay von David Hugendick »Jetzt sag doch endlich was« unser Gehör – für das Sprechen und Zuhören. David Hugendick, geboren 1980 in Bremerhaven, ist Redakteur bei der&amp;nbsp;ZEIT. Er lebt in Berlin.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:04:08 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Hugendick_David_c_Annika_Nagel.jpg" length="8090896" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Geschenke des Himmels x Science Notes »Schweben«</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6781.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6781.html</guid>
                <description>»Geschenke des Himmels. Kann man Wolken sammeln?« – fragt Florian Illies in der erstmals öffentlich präsentierten privaten Sammlung seiner Wolkenbilder im Literaturhaus. Begleitend zur Vernissage erscheint druckfrisch der gleichnamige und am Abend erstmals präsentierte Ausstellungskatalog (Schirmer/Mosel). Jahrtausende lang trieben die Wolken über die Erde, frei und unbestimmt. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts die Menschen plötzlich begannen, sie in Kunst und Literatur einfangen, sich an ihnen festhalten zu wollen. »Halten Sie stets ein kleines Stückchen Himmel über ihrem Leben frei« – schrieb Marcel Proust in »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. In der neuesten Ausgabe des Tübinger Wissenschaftsmagazins Science Notes ist Illies ebenfalls mit einem Beitrag über seine Sammlung vertreten. Zum 25. Geburtstag des Literaturhaus widmet sich die neue Ausgabe dem Thema SCHWEBEN. So denkt z. B. Elise Schmit über träumende Quallen nach, Jörg Piringer begleitet das Schweben mit einem Begriffsparcours und Sandra Teschow wiederum spricht über die Gestaltung dieses Magazins an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft – Himmel und Wasser, Vernissage, Buch- und Magazinpremiere, schweben Sie mit uns!</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:04:00 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Florian_Illies_c_Sebastian_Wenzel.jpg" length="184071" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Ich möchte zurückgehen in der Zeit</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6779.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6779.html</guid>
                <description>»Ich möchte zurückgehen in der Zeit« – so lautet der Titel des neuen Buchs von Judith Hermann, in dem sie den Spuren ihres Großvaters folgt, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit einer lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessender folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen taucht das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Es zeigt sich, wie fragil unser Leben und der Versuch, sich in diesem einzurichten, ist, aber auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann. Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihr Debüt »Sommerhaus, später« (1998) machte sie international bekannt. Es folgten in Teilen auch verfilmte Erzählungsbände und Romane.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:03:46 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Judith_Hermann_c_Andreas_Reiberg.jpg" length="175547" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Kaskaden</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6778.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6778.html</guid>
                <description>Bei der »zwischen/miete« werden WGs in Stuttgart für einen Abend zur Lesebühne. Im September ist Louise K. Böhm zu Gast mit ihrem Debütroman »Kaskaden«. Jojo beginnt gerade ihr Masterstudium in Molekularbiologie. Doch das Gefühl, an der Universität nicht dazuzugehören, begleitet sie auch dieses Semester. Dann erhält sie auch noch ein unerwartetes Lebenszeichen von ihrer Ex-besten-Freundin, und plötzlich kommt alles wieder hoch: der graue Betonblock in dem sie aufgewachsen sind, Yara, mit der sie alles zusammen gemacht hat, die dann aber von einem auf den anderen Tag verschwunden war. Bei dem ganzen Gefühlschaos hilft es auch überhaupt nicht, dass ihr neuer Tutor viel zu nett zu ihr ist, oder doch? Louise K. Böhm, geb. 2000 in Berlin, ist Autorin und Content Creatorin und hat Literarisches Schreiben, Kulturjournalismus und Kulturpolitik in Hildesheim studiert.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:03:33 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Lousie_K_B%C3%B6hm___Lenny_Rothenberg.png" length="84562" type="image/png"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Der blinde Fluss</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6777.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6777.html</guid>
                <description>Bildgewaltig erzählt Mia Couto von den Narben, die die Kolonialherrschaft in Ostafrika hinterlassen hat, und erschafft einen monumentalen Roman über Macht, Sprache und Erinnerung. Der afrikanische Hilfssoldat Nataniel versucht gemeinsam mit seinem Bruder in den Untiefen zwischen den Kolonialmächten zu navigieren, wo Ungeheuer aller Art lauern. Doch beinahe unbemerkt geht etwas Seltsames in den Dörfern und Garnisonen vor sich: Aus Berichten, Karten und Büchern verschwinden die Buchstaben, und Stück für Stück scheint sich die Macht der Europäer zu verflüchtigen. Mia Couto, geboren 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira, Mosambik, gehört zu den bedeutendsten Schriftsteller:innen des portugiesischsprachigen Afrika. Mia Couto lebt in Maputo. Der Roman »Der blinde Fluss« wurde ins Deutsche übersetzt von Barbara Mesquita.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:03:14 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Mia_Couto_c_Alfredo_Cunha.jpg" length="84592" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Die Empörungsfalle. Wie wir wieder streiten lernen</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6776.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6776.html</guid>
                <description>Saba-Nur Cheema und Meron Mendel bringen seit Jahren Menschen mit grundverschiedenen Ansichten ins Gespräch. Ihre Erfahrung zeigt: Nicht die Kontroverse ist das Problem unserer Gegenwart, sondern eine übersteigerte gesellschaftliche Sensibilisierung, die jede Differenz als Gefahr oder Verletzung erfährt. »Die Empörungsfalle« zeigt eindrücklich, wie eine widerstandsfähige Debattenpraxis möglich bleibt – eine Kultur, die Konflikte aushält, Ambivalenzen zulässt und das Gegenüber als mündigen Gesprächspartner ernst nimmt. Ihr Buch ist ein Appell, die Öffentlichkeit nicht den Lautesten oder Empörtesten zu überlassen, sondern sie durchechten Austausch neu zu beleben. Die Politologin und Erziehungswissenschaftlerin Saba-Nur Cheema, geboren 1987, wuchs in Frankfurt als Tochter pakistanischer Flüchtlinge auf. Der Historiker Meron Mendel, geboren 1976, wuchs in einem Kibbuz in Israel auf. Er ist Professor für Soziale Arbeit sowie Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt.&amp;nbsp;</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:03:00 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Cheema_Mendel_1_c_Marian_Lenhard__002.png" length="2308907" type="image/png"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>25 Jahre Wirtschaftsclub im Literaturhaus</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6775.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6775.html</guid>
                <description>Besondere Anlässe – besondere Gäste: Zum 25. Geburtstag des Wirtschaftsclubs im Literaturhaus ist Bundespräsident a. D. Joachim Gauck zu Gast. Mit dem Präsidenten der Schillergesellschaft Kai Uwe Peter und moderiert von Constanze Eich, wird er mit uns über grundsätzliche Fragen unserer Gesellschaft und des Verhältnisses von Wirtschaft und Kultur nachdenken. Wir wollen uns dem nähern, was wir als unseren Auftrag und unser Selbstverständnis verstehen: Den Brückenschlag zwischen dem Homo oeconomicus als dem rational handelnden Menschen und dem, was unser Leben bereichert, verschönert und ihm erst Sinn gibt: Kunst, Kultur, vor allem Literatur, aber auch Philosophie, Ethik und Religion. Damit spiegeln wir das Programm des Literaturhauses Stuttgart, das dieses Jahr im&amp;nbsp; unter dem Motto »Schweben« ebenfalls sein 25-jähriges Jubiläum feiert: Der Mensch als kulturelles Wesen, der zwar auf materiellen ökonomischen Grundlagen fußt, sich in seinem Denken, Fühlen und Sehnen aber darüber hinaus erhebt und bewegt.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:02:42 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Joachim_Gauck_c_J.Denzel_S.Kugler.jpg" length="773630" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Zeit der Monster</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6774.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6774.html</guid>
                <description>Zwischen furiosem Epos und buntestem Pop, zwischen existenzieller Oper und wärmster Soap-Opera fragt Şeyda Kurt in ihrem Roman »Zeit der Monster«, welche Chancen im Zerfall aller Ordnungen liegen. Sanya und ihre schillernde Wahlfamilie sind tief verstrickt in die über Grenzen und Zeiten reichende Geschichte ihrer Gemeinschaft, ihres Stadtviertels. Durch dieses wilde, kaputte Viertel, in dem man trotz allem zusammenhält, streift die junge Sanya, eine Pistole im Rucksack – bis sie eines Tages eine seltsame Gestalt trifft. Können wir vielleicht doch anders leben? Aufwühlend, klug und alles verändernd ruft dieses Debüt: Ja! Şeyda Kurt, geboren 1992, arbeitete u. a. für Zeit Online und Deutschlandfunk Kultur sowie für Podcasts. 2023 erschien ihr Bestseller »HASS. Von der Macht eines widerständigen Gefühls«.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:02:32 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/%C5%9Eeyda_Kurt_1_c_Harriet_Meyer.jpg" length="4798165" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Alleinruhelage</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6772.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6772.html</guid>
                <description>Was bleibt, ist ein Wochenendhaus. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun, nach dem Ende der Ehe, einen Neuanfang wagen. Zwar lösen die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der anderen Schrebergärtner Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus, doch schlussendlich beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal auf- und auszubrechen aus ihrer stabilen Alleinruhelage. Eva Menasse hat einen Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens geschrieben. Menasse, geboren in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihr letzter Roman »Dunkelblum« wurde in viele Sprachen übersetzt. 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:02:21 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Eva_Menasse_c_Lena_Giovanazzilaif_ad85997faf.png" length="1171914" type="image/png"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Irgendwann verglüht die Sonne</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6771.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6771.html</guid>
                <description>Es ist Sommer in einer deutschen Kleinstadt, in der Carla mit ihrer Schwester Nora aufwächst. Sie erleben all das, was Teenager ihres Alters bewegt: Freundschaften, Partys, Geheimnisse, erste Lieben. Ihre Mutter Monika hält den Alltag zusammen, organisiert, kümmert sich und sorgt. Alles scheint normal zu sein. Doch Carla weiß: Irgendetwas stimmt nicht. Sie spürt es, lange bevor sie Worte dafür findet. In ihrem Debüt »Irgendwann verglüht die Sonne« verhandelt Andrea Profetto Fragen von Körper und Identität, von Macht und Verletzlichkeit. Geboren 1995, lebt sie in Stuttgart und kuratiert mit Jule Steinmetz die Reihe »zwischen/miete. Junge Literatur in Stuttgarter WGs«.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:02:08 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Profetto_Andrea_c_Privat.jpg" length="62631" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Der magnetische Norden. Freiheit in Poesie und Politik</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6770.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6770.html</guid>
                <description>Vilnius und Moskau, Berkely und New Haven sind Stationen der fesselnden Lebensgeschichte von Tomas Venclova. Der »litauische Odysseus« erinnert sie entlang von Gedichten im Austausch mit der Übersetzerin und Dichterin Ellen Hinsey und dem Dichter und langjährigen Verleger Michael Krüger. Dass poetische und politische Freiheit sich bedingen, ist dabei Leitmotiv dieses faszinierenden Jahrhundertlebens. Mit Hannah Arendt setzt es auf die verbindende Kraft dichterischen Denkens, wenn Venclova im Rückblick schließt: »Die Dichtung besteht auf unbedingter Individualität […]. Wenn sie gelingt, dann findet man seinen Platz in der Sprache und in der Geschichte, die lange vor einem selbst existiert haben und sich nach dem eigenen Tod fortsetzen.« Arendt stand für poetische Perspektiven, die aus abendländischen Traditionen schöpfen und gesellschaftliche Zivilcourage fördern. Worte können die politische Fremdheit in poetische Nähe verwandeln, folgt man Tomas Venclovas autobiographischem Resümee: »Das Exil erschafft einen magnetischen Punkt, zu dem man sich hingezogen fühlt wie die Kompassnadel zum Pol. Und zuletzt kann dieser magnetische Punkt zum eigenen werden.«</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:01:42 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Ellen_Hinsey_c_Adine_Sagalyn.jpeg" length="47595" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Schreibzirkel junger Autor:innen</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6769.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6769.html</guid>
                <description>Einsam lebt die schriftstellerische Existenz – gute Texte entstehen in und aus der Abgeschiedenheit. Trotzdem, der Wunsch nach Austausch und Impulsen von außen kann selbst eingefleischteste Eremit:innen ereilen. Unser Schreibzirkel für junge Autor:innen bietet Räume für Feedback und Backfire, Expertise und Experiment. Ihr seid herzlich eingeladen, euch mit euren Geschichten, Gedichten, oder Textfragmenten unserer Runde anzuschließen.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:01:28 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2025/01_2025/Schreibzirkel.jpg" length="104266" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>»Die Welt da drunten zu betrachten«</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6768.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6768.html</guid>
                <description>Hoch hinauf, um Überblick zu gewinnen – Petrarcas im Jahr 1350 veröffentlichter Bericht über den Aufstieg zum Mont Ventoux lässt den Dichter die Welt von oben sehen. Er etabliert eine Perspektive des Überblicks mit den Mitteln der Poesie. Auch der Erzähler in Peter Handkes »Die Lehre der Sainte-Victoire« (1980) gewinnt im Aufstieg auf den Mont Ventoux eine neue Sicht auf Natur und Kunst. Wie erlangt man mehr Leichtigkeit, befreit sich von der Bodenhaftung und Erdenschwere? Welche Chancen, aber auch Gefahren birgt dieser Wunsch? Anhand u. a. von Jean Pauls »Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch« (1801), Italo Calvinos »Der Baron auf den Bäumen« (1957) und Samantha Harveys Roman »Umlaufbahnen« (2024) denken wir darüber nach, welche Motivationen hinter dem Wunsch nach dem Schweben stecken.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:01:16 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Beate_Tr%C3%B6ger_c_Sebastian_Wenzel.jpg" length="196973" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Schreibweisen VI</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6767.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6767.html</guid>
                <description>Das Wort »Hieroglyphen« heißt übersetzt so viel wie »heilige Einritzungen/Schnitzerei«; also etwas, das sich in einem Material abdrückt, um einen Eindruck zu erzeugen. Das Reizvolle an den Hieroglyphen ist, dass sie einem Schriftsystem zugehören, das uns fremd bleibt. Auch, weil die Hieroglyphen Dinge abbilden, von denen wir meinen, auf eine bestimmte Bedeutung schließen zu können, obwohl wir wissen, dass sie gerade so eben nicht funktionieren. Bei diesem zwischen/ding streifen wir als Archäolog:innen des Heute durch die Stadt und entdecken dabei Zeichen, die sich uns tagtäglich durch unseren Blick einschreiben, ob bewusst oder ohne es zu merken.</description>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:01:06 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/zwischen_ding.jpg" length="197432" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Das Fest. 25 Jahre Literaturhaus Stuttgart</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6745.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6745.html</guid>
                <description>Wir feiern 25 Jahre Literaturhaus Stuttgart - Schweben Sie mit!
Weitere Infos folgen in Kürze.</description>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 12:07:58 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/11_2026/Feuerschale.jpg" length="136864" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Voices against Violence</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6783.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6783.html</guid>
                <description>Die wachsende digitale und physische Gewalt gegen Frauen, aber auch gegen Kinder ist sowohl in Deutschland als auch in Namibia ein dringliches soziales Phänomen. Im deutschsprachigen Raum findet es vor allem in der erzählenden Literatur in den letzten Jahren stärker Beachtung, bedeutende Autorinnen wie Jenny Erpenbeck, Terezia Mora, Anne Rabe, verarbeiten Gewalterfahrungen an Frauen oder Kindern in ihren Texten. In Namibia wird das Thema vor allem in der Musik, in der Lyrik und im Drama verhandelt. Mervin Claasen, Nama-Musiker, Performer und Kulturmanager, Keamogetsi Joseph Molapong, Lyriker, Dramaturg und Gründer der Verlags Township Productions, sowie Sylvia Schlettwein, deutsch-namibische Dichterin und Übersetzerin, lesen aus ihren Texten, treten in den Austausch mit uns und legen den Grundstein für »voices against violence«, ein Recherchevorhaben zwischen Windhoek, Namibia, und den Literaturhaus Stuttgart. Durch den Nachmittag führt Annette Bühler-Dietrich, Literaturübersetzerin und apl. Professorin für Neuere Deutsche Literatur der Universität Stuttgart.&amp;nbsp;</description>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 10:20:07 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>WAS WAHR IST</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6784.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6784.html</guid>
                <description>Ingeborg Bachmann muss man im deutschsprachigen Raum nicht mehr vorstellen. Sie ist eine Ikone in ihrer Domäne geworden, Vorbild für viele nachfolgende Autorinnen. Ihre unvergleichbare literarische Sprache dringt messerscharf in Hirn und Herz.&amp;nbsp;
Angela Winkler&amp;nbsp;(»Die verlorene Ehre der Katharina Blum«, »Die Blechtrommel«, »Dark«)&amp;nbsp;zählt seit Jahrzehnten zu den prägendsten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Theater- und Filmbereich. Sie arbeitete unter anderem an der Berliner Schaubühne sowie mit Regisseuren wie Peter Zadek, Robert Wilson und Peter Stein und ist einem breiten Publikum auch durch zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Ihre Tochter Nele Winkler ist festes Ensemblemitglied am Berliner RambaZamba Theater, einem der renommiertesten inklusiven Theater Europas, und entwickelt dort seit vielen Jahren außergewöhnliche Theaterarbeiten zwischen Schauspiel, Performance und Musik.
Gemeinsam verleihen Mutter und Tochter Bachmanns Texten eine besondere Stimme. In ihrer Lesung begegnen sich zwei Schauspielgenerationen und eröffnen einen intensiven Dialog mit einer Autorin, deren Werk bis heute zu den eindrucksvollsten literarischen Auseinandersetzungen mit Wahrheit und Geschichtsvergessenheit, Sprache, Wirklichkeit und gesellschaftlichen Rollenbildern zählt.</description>
                <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:46:39 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/11_2026/Nele_Winkler_c_Andi_Weiland.png" length="1204069" type="image/png"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Lyrikfestival Meridian Czernowitz</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6765.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6765.html</guid>
                <description>Seit 2010 findet jährlich im September das internationale Lyrikfestival Meridian Czernowitz statt. Es knüpft an eine lange, bewegende Geschichte der Mehrsprachigkeit dieser Stadt in der Westukraine an und schreibt sie zugleich neu fort – in der Lyrik der Gegenwart und ihren Gesprächen darüber, auch und vor allem in Zeiten des Krieges. Zu den Teilnehmer:innen gehören Serhij Zhadan, Artem Tschech, Yevheni Wolodtschenko, Artur Dron, Maria Marggraf, Konstantin Kaiser und andere. Die Veranstaltungen werden simultan ins Deutsche gedolmetscht und können sowohl im Livestream als auch später auf youtube.com/@MERIDIANCZ nachgeschaut werden. Auf Einladung des Literaturhauses Stuttgart lesen Juliane Liebert und Nea Schmidt in Czernowitz aus ihren jeweils neuen Gedichtbänden »mörderballaden« und »Sprechen in Flechten«.</description>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 11:27:19 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Liebert_c_TatianaKranz_SV.jpg" length="860543" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Literaturpodcast »Kapriolen« - Folge 50</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6780.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6780.html</guid>
                <description>Die Welt lässt niemanden unversehrt – zu diesem Schluss kommt man angesichts der Figuren in den Romanen und Theaterstücken von Lukas Bärfuss. So führt »Hundert Tage« in den Völkermord in Ruanda und »Die Krume Brot« ins Arbeitermilieu der siebziger Jahre. Aber auch die eigene Familie ist davon berührt: In »Koala« erzählt der Schweizer Autor vom Selbstmord seines Bruders, in seinem neuen Buch »Königin der Nacht« von seiner Mutter. Im Literaturpodcast »Kapriolen« ist er der nächste Gast, um mit der Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies über das Schreiben und die Inspirationsquellen zu sprechen. Wohin die Quizfragen diesmal führen? Vielleicht zu Primo Levi, Bertolt Brecht oder Heinrich von Kleist – vielleicht aber auch zu Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt? Hören Sie zu und raten Sie mit!</description>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:27:59 +0000</pubDate>
                <category>Online</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Lukas_B%C3%A4rfuss_c_Lea_Meienberg.jpg" length="1464685" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Stuttgarter Lyriknacht</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6766.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6766.html</guid>
                <description>19.00–19.40 Uhr Nonnen, Liebende, Kämpferinnen, Cyborgs und selbstkompostierte Frauen – auf Einladung des Literaturhaus präsentiert Kinga Tóth, Lyrikerin und Performancekünstlerin, ihren neuen Gedichtband »MARIAMACHINA«, ein kollektives Gebet für Freiheit, Gleichgerechtigkeit und Care.
mit Gebärdensprachverdolmetschung

19.40–20.20 Uhr&amp;nbsp;Das Rodeo beginnt, wenn alles aus den Fugen gerät. Kerstin Preiwuß’ Dichtung richtet den Blick auf das menschliche Drama. Preiwuß, auf Einladung des Literaturhaus Stuttgart zu Gast, schreibt Gedichte, Prosa und Essays und ist Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.
mit Gebärdensprachverdolmetschung

Pause&amp;nbsp;
20.40–21.20 Uhr Die Stadtbibliothek geht mit Tina Stroheker auf eine poetische Erkundung von Svendborg. Im dänischen Exilhaus von Bertolt Brecht schrieb sie ihren aktuellen Gedichtzyklus – eine Hommage an das Meer, an die Literatur und ans Nachdenken über unser Leben.
21.20–22.00 Uhr Das Schriftstellerhaus stimmt Renate Schmidgall zu, dass »Kein Verlass auf Uhren und Gestirne« ist. Worauf aber ist Verlass? Darauf, dass Schreiben, zumal dichtendes, von Lesen und Hören kommt; Renate Schmidgall ist eine der prominentesten Übersetzerinnen polnischer Literatur ins Deutsche und debütiert nun als Autorin.&amp;nbsp;</description>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:20:13 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/09_2026/Kinga_Toth_c_Verena_Mayrhofer.jpg" length="324832" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Kometenparade - Markt der unabhängigen Verlage</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6763.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6763.html</guid>
                <description>Wir holen das Weltall ins Literaturhaus:Kometen, deren Schweif erst heller strahlt, wenn sie sich der Sonne nähern.
Die Kometen am literarischen Firmament sind die unabhängigen Verlage: Sie kreisen das ganze Jahr – allerdings meist fernab der großen Buchhandlungen und des Feuilletons. Doch ihre Leidenschaft ist ungebrochen. Sie setzen eigene Themen, unabhängig von Auflage und Umsatz. Sie antworten nicht auf das, was gefragt ist, sondern verlegen, was gesagt werden muss. Eigenwillig, unabhängig, leuchtkräftig zeichnen die Verlage ihre individuellen Bahnen, die sich kreuzen und verbinden. Ihre Bücher sind gestalterisch und handwerklich meist so besonders, dass ihre Anziehungskraft über den Inhalt hinaus auch von Papier, Einband und Typografie ausgeht – jedes Detail ist fein justiert.&amp;nbsp;
Der Büchermarkt mit über 30 unabhängigen Verlagen ist kein Durchgangsort, sondern eine Umlaufbahn. Man gerät hinein, kreist, verliert die Zeit, trifft Verleger:innen persönlich und entdeckt eine große Zahl neuer Bücher von:
Akono Verlag * Alfred Kröner Verlag * AvivA Verlag * Das kulturelle Gedächtnis * DerDiwan Hörbuchverlag * Drachenhaus Verlag * Édition totale éclipse * Edition.fotoTAPETA * Folio Verlag * Guggolz Verlag * Helvetiq * Knapp Verlag * Kunstanstifter Verlag * Lampe Verlag * Lilienfeld Verlag * Mareverlag * März Verlag * Merve * Merz Akademie * mdv Mitteldeutscher Verlag * Nonsolo Verlag * PalmArtPress * Panima Verlag * Peter Hammer Verlag * Prima.Publikationen * Roete69 * Science Notes * Secession Verlag * Starfruit Publications * Ulrich Keicher Verlag * Verlag Das Wunderhorn * Verlag Klaus Wagenbach * Voland &amp;amp; Quist * Wasser Publishing
Begleitet wird der Tag von Lesungen, Ausstellungen und Workshops – kleine Expeditionen ins Buchuniversum, ein Treiben gleich einem Sternenregen von Fellbach in die Schweiz bis übers Meer nach New York City. Entdecken Sie Kunst ohne Worte ebenso wie kultivierte Sprachlust, Mythologie, Politik, Wissenschaft und besondere Held:innen. Wer kurz zwischenlanden möchte, kann sich draußen am Feuerkorb bei Popcorn oder im Stummfilmkino ausruhen.&amp;nbsp;
Und Sie? Sie können das Leuchten verlängern. Kaufen Sie Bücher, schenken Sie Bücher! Lassen Sie die Kometen nicht verglühen. Halten Sie sie am Kreisen und Leuchten – immer weiter.</description>
                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:12:49 +0000</pubDate>
                <category>Festival</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>Kapriolen - Der Literaturpodcast</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6089.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6089.html</guid>
                <description>Es ist der verrückte Einfall, das Verrücken unserer gewohnten Perspektive um oftmals nur wenige Zentimeter, der aus Alltag Kunst, aus Worten Literatur entstehen lässt. Aber unter welchen Schichten lagern Impulse, woraus speisen sich Ideen, wie verhält es sich mit dem Einfall und wie entsteht aus feinen Beobachtungen Literatur, Lyrik? Seit Mai 2020 lädt die Lyrikerin Carolin Callies regelmäßig Schriftsteller:innen und Dichter:innen zu sich aufs digitale Sofa und zum Literaturquiz ein, um gemeinsam Kapriolen zu schlagen.</description>
                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:06:24 +0000</pubDate>
                <category>Projekt</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>Nur für Mitglieder</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6762.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6762.html</guid>
                <description>Zwischen Lametta, Lebkuchen und Kindheitserinnerungen liegt für viele Jahr für Jahr die leise Enttäuschung, dass Weihnachten nie ganz so wird wie erhofft. Thorsten Nagelschmidt hat daraus Konsequenzen gezogen: Er feiert nicht mehr. Stattdessen flieht er in ein All-Inclusive-Hotel auf Gran Canaria – und treibt den Eskapismus auf die Spitze: Sein Vorhaben: »The Sopranos«, die wohl berühmteste Fernsehserie der Geschichte, komplett anzusehen – elf Tage, sieben Staffeln, 86 Stunden. Dafür bucht er sich auf der Royal-Level-Ebene ein, wo Kinder keinen Zutritt haben, das kulinarische Angebot gehobenen Ansprüchen genügt und ein exklusives Armband Zugang zum Wellnessbereich nur für Mitglieder gewährt. Seine Reisereportage wird zu einem ebenso schonungslosen wie witzigen Text über Flucht, Einsamkeit, Nicht-Orten der Urlaubsindustrie und dieser vielleicht seltsamsten Zeit des Jahres. Thorsten Nagelschmidt, geboren 1976 in Rheine, ist Autor, Sänger und Gitarrist der Band Muff Potter.&amp;nbsp;</description>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 09:53:16 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/12_2026/Thorsten_Nagelschmidt__c_Andreas_Hornoff.jpeg" length="8643689" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Bambino</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6761.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6761.html</guid>
                <description>Ersatztermin. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.Triest, 1920. Mattia ist ein Faschist der ersten Stunde. Sein Gesicht ist noch bartlos, weshalb man ihn Bambino nennt, aber seine Schläge sind so hart, dass die halbe Stadt sich vor ihm fürchtet. Mattia weiß nicht, wer seine Mutter ist. Gar eine von drüben? Eine Slowenin? Sein Vater, der Antifaschist und Uhrmacher, will es ihm nicht verraten. Im Schlamm und Schmutz des Zweiten Weltkriegs verliert Mattia schließlich alle Gewissheiten, und er muss erfahren, dass der Gewinner von heute der Verlierer von morgen sein kann. Aus dem Italienischen von Peter Klöss. Marco Balzano, geboren 1978 in Mailand, ist einer der erfolgreichsten italienischen Autoren. Er schreibt Gedichte und Essays, Erzählungen und Romane. Mit »Ich bleibe hier« war er nominiert für den Premio Strega, in Italien und im deutschsprachigen Raum war das Buch ein großer Bestseller. Er lebt mit seiner Familie in Mailand.</description>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 09:14:35 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_Marco_Balzano_c_Geri_Krischker_Diogenes_Verlag_ba5e9734ac.jpg" length="886839" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Analoge Schreibsession</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6759.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6759.html</guid>
                <description>Die eigene Lebensgeschichte kann vieles sein. Sie ist kein starrer Text – sie ist ein bewegtes Mosaik aus Momenten, Brüchen und Wegen. In diesen Schreibsessions geht es nicht um die perfekte Grammatik, sondern um den Weitblick autobiografischen Schreibens. Wir lernen, uns Fragen zu stellen, die wir uns selbst und als Gesellschaft häufig nicht zu stellen trauen.
Samstag 3. und Sonntag 4.10. 10:00–16:00 Uhr im Literaturhaus Stuttgart, 1. Stock, Robert Bosch Zimmer



</description>
                <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 18:19:41 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Testpix/Testpix_2000x1300/LpZ/LpZ_Reiter-eU1obZhs.jpg" length="354599" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Digitale Schreibsession</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6760.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6760.html</guid>
                <description>Die eigene Lebensgeschichte kann vieles sein. Sie ist kein starrer Text – sie ist ein bewegtes Mosaik aus Momenten, Brüchen und Wegen. In diesen Schreibsessions geht es nicht um die perfekte Grammatik, sondern um den Weitblick autobiografischen Schreibens. Wir lernen, uns Fragen zu stellen, die wir uns selbst und als Gesellschaft häufig nicht zu stellen trauen.&amp;nbsp;
Mittwoch 11. bis Freitag 13.11. 17:00–21:00 Uhr online via Zoom


</description>
                <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 18:19:28 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/06_2026/Haelterlein_Dschabbarowa_290626/DSCF0248.jpg" length="392307" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Oktoberfest &amp; Opernball</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6751.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6751.html</guid>
                <description>»Binge Living«, Stefanie Sargnagels Debüt, wurde 2013 zum Überraschungsbestseller des österreichischen Buch-Weihnachtsgeschäfts. 13 Jahre später ist Stefanie Sargnagel mit ihren pointierten, politischen, tragikomischen und genreübergreifenden Einlassungen und Büchern aus der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nicht mehr wegzudenken. In Stuttgart präsentiert sie ihre beiden jüngsten Bücher »Oktoberfest« (August 2026) und »Opernball« (Januar 2026). In ein Dirndl gezwängt unterzieht sie dem Ort eine Betrachtung, der für viele eine Zumutung ist und für andere zum Schönsten überhaupt gehört: Das Münchner Oktoberfest. Vom chronischen Exzess bis zur Feier der Hochkultur ist es für Sargnagel dabei nur ein Katzensprung, wenn sie den Wiener Opernball ins Visier nimmt und von den Reichen und Schönen, von den reichen Nicht-so-Schönen, von Abendkleid und Walzertraum erzählt. Zweimal geschnürt und zurechtgemacht, um die Holzböden im Bierzelt und den Parkettboden in der Wiener Staatsoper erzittern zu lassen – und die Stuttgarter Bühne zu erobern!&amp;nbsp;</description>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 10:02:03 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_Stefanie_Sargnagel_c_Tamara_Eckhardt_OSTKREUZ_47539d0569.jpg" length="4648647" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>4. Stuttgarter Zukunftsrede</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6699.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6699.html</guid>
                <description>Am Dienstag 2.2.2027 hält Siri Hustvedt – nach Daniel Kehlmann, Liao Yiwu und Eva Illouz – die vierte Stuttgarter Zukunftsrede.</description>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:06:47 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>Der letzte Mensch</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6738.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6738.html</guid>
                <description>Auf welche Weltordnung steuern wir zu? Autoritäre Bewegungen, technologischer Wandel, Neoliberalismus und Identitätspolitik – liberale Gesellschaften stecken nach einer langen Phase der Demokratisierung in der Krise. Mit seinen Gedanken zur Lage der Welt zeigt Francis Fukuyama, warum das freiheitliche Denken für die westlichen Gesellschaften im 21. Jahrhundert alternativlos ist. Und er macht deutlich, warum die Freiheit verteidigt werden muss, um das Risiko einer autoritären Weltordnung einzudämmen. Francis Fukuyama, geboren 1952 in Chicago, veröffentlichte 1992 den Bestseller&amp;nbsp;»Das Ende der Geschichte«, der ihn international bekannt machte. Fukuyama ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker der Gegenwart. Er hat zahlreiche Bücher zur US-Politik veröffentlicht; derzeit ist er Professor für Politikwissenschaft an der Stanford-Universität.</description>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:02:10 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/07_2026/Francis_Fukuyama__Djurdja_Padejski.jpg" length="38332" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Arctic Meltdown - Die Neuvermessung der Welt</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6739.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6739.html</guid>
                <description>Die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die&amp;nbsp;Arktis gelenkt. In seinem neuen Buch zeigt Robert Habeck, um welche weltpolitischen Interessen es dabei geht – und was das für die internationale Friedensordnung&amp;nbsp;bedeutet. Die arktische Erwärmung, die so viel schneller voranschreitet als im globalen Mittel, lässt das Eis schmelzen und internationale Begehrlichkeiten entstehen: Interessen, die ohne Rücksicht durchgesetzt werden sollen.&amp;nbsp;Robert Habeck skizziert die Geschichte der Arktis – auch die Ausbeutung durch Dänemark –, erzählt von den dort lebenden Menschen und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er analysiert den amerikanischen Anspruch auf Grönland, beschreibt Russlands aggressive Rückkehr zur „Roten Arktis“, erläutert Chinas Griff nach der »Polaren Seidenstraße« und untersucht, was der Wettlauf um neue Handelsrouten und Rohstoffvorkommen für die Ordnung der Welt bedeutet: Eine Reise in den hohen Norden − und in die Zukunft der Weltpolitik.&amp;nbsp;Robert Habeck&amp;nbsp;war 2021 bis 2025 Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und Minister für Wirtschaft und Klimaschutz; derzeit arbeitet er am Danish Institute for International Studies in Kopenhagen.</description>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:02:03 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/07_2026/Cover_Arctic_Meltdown.jpg" length="294026" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Klíče na cestách / Schlüssel auf Reisen</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6749.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6749.html</guid>
                <description>Es gibt Songs und Bands, die sich tief ins popkulturelle und musikalische Gedächtnis einer Gesellschaft einbrennen und deren Einfluss weit über den Moment hinausreicht. So hat zum Beispiel die Band »Kraftwerk« in Deutschland nicht nur Meilensteine der populären Musik geschaffen, sondern weltweit unzählige andere Bands beeinflusst. In der Ukraine steht die Band »Okean Elzy« nicht nur für Indie-Rock, für den sich die Massen begeistern, sondern sie ist auch zum hörbaren Symbol für Unabhängigkeit geworden. Ganz ähnliche Dinge lassen sich über die Rockband »Republika« sagen, die im Polen der 1980er und 90er Jahren den Soundtrack für den Untergrund lieferte.
Mit dem Projekt »Schlüssel auf Reisen« werden die Songs dieser und weiterer Bands erneut lebendig. Und nicht nur das. Sie werden neu&amp;nbsp;lebendig. Denn sie wurden speziell für das Projekt für Chor und Band von dem tschechischen Komponisten Marek Doubrava arrangiert. Es ist nicht irgendein Chor, sondern einer, der aus 50 Schüler:innen aus Stuttgart und Brünn besteht. Seit dem Frühjahr studieren die Jugendlichen die Lieder in den beiden Städten getrennt voneinander ein, im Sommer werden sie dann in Raci Udoli an der tschechisch-polnischen Grenze zusammenkommen und zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. Einer Gemeinschaft, die man hören kann. Begleitet werden sie von Mitgliedern der Formationen »Kafka Band«, »Letni kapela« und »Tata bojs«, zu denen einige der bekanntesten Musiker Tschechiens gehören.&amp;nbsp;
»Schlüssel auf Reisen« ist ein Projekt, das verbindet, in dem vier Sprachen, vier Popkulturen und Lieder aus vier Länder zu einem Ort der Begegnung werden, die stellvertretend auch für die Städtepartnerschaften Stuttgarts mit Brünn (CZ),&amp;nbsp;Łódź (PL) und Chmelnyzkyj (UA) stehen.</description>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:01:45 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/11_2026/Chorprojekt.png" length="594138" type="image/png"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Meet, Read &amp; Talk</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6747.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6747.html</guid>
                <description>Lange Zeit kamen sie in Büchern kaum vor: Geschichten über Krankheit, Behinderung oder das Leben abseits der sogenannten Norm. Doch das ändert sich! Immer mehr Bücher zeigen Figuren, die um ihren Platz in der Welt kämpfen. Diese Texte führen uns in einen Alltag im Ausnahmezustand – aber nicht als Katastrophe, sondern voller Kraft, Widerstand und Mut.
Was passiert, wenn wir diese Bücher gemeinsam lesen, laut nachdenken und einander zuhören? Genau das wollen wir herausfinden!
Wir treffen uns in gemütlicher, kleiner Runde im Literaturhaus. Unsere Moderation stellt das Buch und einen weiteren Text vor. Wir lesen gemeinsam ein Stück daraus und kommen ungezwungen ins Gespräch.
Der Abend knüpft an »Alle meine Mütter« von Lena Gorelik an, die ihren Roman am 14. April in der Reihe »Weltalltage« vorstellte und davon erzählt, was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, oder Mutter zu sein eines chronisch kranken Kindes, das lebenslang begleitet werden wird. Die Autorin und Speakerin Anna Mendel, die sich aus Elternsicht für Bodyneutrality, gleichberechtigte Elternschaft sowie für Themen wie Autismus-Spektrum und Trisomie 21 einsetzt, wird den Lesekreis moderieren.</description>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:46:15 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/05_2026/Autorin_Anna_Mendel_FotografinFranziKr%C3%A4mer.jpg" length="65035" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Meet, Read &amp; Talk</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6748.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6748.html</guid>
                <description>Lange Zeit kamen sie in Büchern kaum vor: Geschichten über Krankheit, Behinderung oder das Leben abseits der sogenannten Norm. Doch das ändert sich! Immer mehr Bücher zeigen Figuren, die um ihren Platz in der Welt kämpfen. Diese Texte führen uns in einen Alltag im Ausnahmezustand – aber nicht als Katastrophe, sondern voller Kraft, Widerstand und Mut.
Was passiert, wenn wir diese Bücher gemeinsam lesen, laut nachdenken und einander zuhören? Genau das wollen wir herausfinden!
Wir treffen uns in gemütlicher, kleiner Runde im Literaturhaus. Unsere Moderation stellt das Buch und einen weiteren Text vor. Wir lesen gemeinsam ein Stück daraus und kommen ungezwungen ins Gespräch.
Der Abend knüpft an »Alle meine Mütter« von Lena Gorelik an, die ihren Roman am 14. April in der Reihe »Weltalltage« vorstellte und davon erzählt, was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, oder Mutter zu sein eines chronisch kranken Kindes, das lebenslang begleitet werden wird. Die Autorin und Speakerin Anna Mendel, die sich aus Elternsicht für Bodyneutrality, gleichberechtigte Elternschaft sowie für Themen wie Autismus-Spektrum und Trisomie 21 einsetzt, wird den Lesekreis moderieren.</description>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:46:05 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/05_2026/Autorin_Anna_Mendel_FotografinFranziKr%C3%A4mer.jpg" length="65035" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Kafka Band spielt Kafka</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6700.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6700.html</guid>
                <description>19.00 Uhr Lesung und Gespräch
Pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse, erscheint der neue Roman »Wo die Toten sprechen« von Jaroslav&amp;nbsp;Rudiš. Lorenzo, Caspar und Miss Detroit: Drei Freunde – alle irgendwo zwischen Lebensmitte und Lebensmüdigkeit – machen sich auf die Reise durch das Herz Mitteleuropas. Nicht, wie wir es von Rudiš gewohnt sind, mit der Eisenbahn, sondern in einem alten Saab. Im Kofferraum: die Knochen eines NS-Verbrechers, die sie einem Berliner Friedhof entwendet haben, um plündernden Reichsbürgern zuvorzukommen. Was als absurde Mission beginnt, wird zum Roadtrip über Friedhöfe und in die Vergangenheit. Während Lorenzo versucht, auf der Rückbank ein Gedicht über die toten europäischen Dichter zu schreiben, träumt Miss Detroit davon, Friedhofsbotanikerin zu werden. Und Caspar erinnert sich an den Großonkel, der noch als Kind im Krieg tragisch ums Leben kam und seitdem durch die Familiengeschichte geistert. Mit jedem gefahrenen Kilometer rücken die drei näher aneinander und sehnen sich nach einer Antwort auf die Frage, die Grab um Grab lauter wird: Wovon erzählen die Toten, wenn man ihnen zuhört?&amp;nbsp;
Kurze Pause
20.15 Uhr Konzert
Im November 2013 hatte sie ihren ersten Auftritt im Literaturhaus Stuttgart mit einem Programm zu Franz Kafkas Romanfragment »Das Schloss«: die Kafka Band. Es folgten zahlreiche Konzerte im deutschsprachigen Raum und im europäischen Ausland, zwei Theaterinszenierungen in Bremen, diverse Videoclips und, ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Stuttgart, zwei weitere Alben zu Franz Kafkas »Amerika« und »Der Process«.
Nun ist die Band um den Schriftsteller Jaroslav Rudiš und den Musiker und Comiczeichner Jaromír 99 noch einmal auf Tour. An der Kafka Band sind darüber hinaus einige der renommiertesten tschechischen Musiker beteiligt, darunter Mitglieder der Bands Priessnitz, Umakart, Letní kapela und Tata Bojs, die allesamt in Tschechien Kultstatus genießen: Dušan Neuwerth, Tomáš Neuwerth, Zdeněk Jurčík, Lukáš Morávek und Petr Weiser. 13 Jahre nach ihrem ersten Auftritt werden die Musiker eine Auswahl aus allen bisherigen Programmen in Stuttgart spielen. Freuen Sie sich mit uns auf eine lange, rockige und düstere Kafka-Party.</description>
                <pubDate>Tue, 19 May 2026 14:10:42 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Archiv/Archiv_2026/10_2026/KafkaBand1ByIvoDudek.jpg" length="251379" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>KulTOgether</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6685.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6685.html</guid>
                <description>Was Dating Portale versprechen, konnte die Literatur schon immer: Menschen zusammenbringen! Abende im Literaturhaus inspirieren, provozieren, unterhalten oder machen einfach nur glücklich. Wer diese Erlebnisse einer Literaturveranstaltung nicht leise mit nach Hause nehmen, sondern sie noch am Abend mit anderen Menschen teilen möchte, den laden wir ein, sich einmal im Monat vor der Lesung im 1. Stock / Foyer zu treffen und anzukommen. Inspiriert vom Gehörten gibt es im Anschluss die unverbindliche Möglichkeit, den eigenen Eindrücken nachzugehen und sie bei einem Getränk im Roberts, dem Restaurant im Literaturhaus, zu vertiefen. Die ausgewiesenen Abende sind im Programm, der Stehtisch im Foyer mit einer gelben Blume markiert. Sie kommen? Dann kaufen Sie eine Karte und schreiben uns eine kurze Mail an info@literaturhaus stuttgart.de – oder stoßen Sie spontan dazu.
Wir sind da und freuen uns auf Sie!
Kulturinteressierte Menschen zusammenzuführen ist eine Initiative des Vereins KULTUR FÜR ALLE Stuttgart e. V. Das Projekt »KulTogether« wird von der Stadt Stuttgart unterstützt. Weitere Informationen und Kooperationspartner:innen finden Sie auf www.kultogether.de.</description>
                <pubDate>Sat, 09 May 2026 12:01:17 +0000</pubDate>
                <category>Projekt</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/04_2026/gelbe-Blume.jpg" length="47350" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
            <item>
                <title>Ach! Hannah Arendt</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6595.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6595.html</guid>
                <description>In einer Zeit zunehmend autoritärer Gesellschaften und Regime ist das antitotalitäre Denken von Hannah Arendt hochaktuell. Ihre philosophisch-soziologischen Ansichten der modernen Welt spiegeln auch die Verlassenheit des Menschen in digital kontrollierten Kommunikationen. Ihre klare Trennung zwischen privaten und öffentlichen Räumen in Demokratien, die weltweit im Rückgang begriffen sind, setzt auf individuelle Urteilskraft und demokratische Kommunikation gegenüber autokratischem Gebaren. Wahrheiten, die in Freiheit gewonnen werden, bilden sich nach Arendt erst in der Aushandlung zwischen Menschen in kleinen Gemeinschaften, die von der Pluralität der Stimmen leben.
Mehr als Grund genug, ihr zeitloses Denken für unsere Zukunft produktiv zu machen – reduziert nicht auf geschlossene, akademische Räume, sondern breit gefasst und in vielfältigen Formaten und auf verschiedenen Plattformen in die Öffentlichkeit und ins Land getragen – gemeinsam entwickelt mit Expert:innen, Schriftsteller:innen, jungen Erwachsenen und Schüler:innen und kuratiert von Arendt-Kenner und Professor für Philosophie, Matthias Bormuth und dem Team des Literaturhauses: Lesungen, Lectures, Riverside Salon, Tik Tok, Collagen-Wettbewerb &amp;amp; Ausstellung.</description>
                <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 13:41:35 +0000</pubDate>
                <category>Projekt</category>
                
            </item>
        
            <item>
                <title>Haltet euch fest</title>
                <link>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6684.html</link>
                <guid>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6684.html</guid>
                <description>Eine neue Geschichte, wie wir sie dringend brauchen. Luzia wächst in einer liebevollen Hausgemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden verschiedene Formen von Liebe - queere, platonische, viele weitere - sowie geteilte Elternschaft gelebt. Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Freundin Marle, die sie von Jugend an kennt, verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Dating und Beziehungen mit Männern. Im Haus erfährt sie große Solidarität. Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander aufgebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann? Dieses kraftvolle Buch stellt unsere Glaubenssätze zu Freundschaft und Romantik in Frage und beschreibt mutig die Utopie, die wir uns für unser Leben wünschen.&amp;nbsp;
Mareike Fallwickl debütierte 2018 mit »Dunkelgrün fast schwarz«, 2019 folgte »Das Licht ist hier viel heller«. »Die Wut, die bleibt« (2022) war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum, kam bei den Salzburger Festspielen auf die Bühne und wird fürs Kino verfilmt. »Und alle so still« (2024) gelangte in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wird ebenfalls an verschiedenen Theatern inszeniert. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land und setzt sich online wie offline für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weiblichen und diversen Erzählstimmen.</description>
                <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 04:58:04 +0000</pubDate>
                <category>Veranstaltung</category>
                <enclosure url="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Programm/2026/12_2026/Autorinnenportrait_%C3%94%C3%87%C3%B4_Mareike_Fallwickl04_%40Yenney_Rojas_Perez_web.jpg" length="1186954" type="image/jpeg"/>
            </item>
        
    </channel>
</rss>

