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11.11.
   
Mittwoch 19.30 Uhr

Barbara Honigmann: Mischka

Veranstaltungsdaten

Barbara Honigmann erzählt vom Leben und Überleben der Freund:innen ihrer Eltern, die den Lagern der Nazis und des Gulag entkamen. Junge jüdische kommunistische Intellektuelle, die für ihre Ideal teuer bezahlten und von denen einige doch immer wieder Auswege fanden. Mischka, so der gleichnamige Titel ihres neuen Buches, brachte zum Beispiel in ihrer Moskauer Wohnung in den Siebzigerjahren Dichter:innen und Dissident:innen zusammen, die dem Sowjetregime die Stirn boten. Vor dem Hintergrund der mörderischen Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts bestechen diese mitreißend erzählten Erinnerungen vor allem durch ihre Freundlichkeit, ihre Wärme, ihren Witz. Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrirte sie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg.

In Zusammenarbeit mit den jüdischen Kulturwochen

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