Jason Stanley: Gefälschte Geschichte
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Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch die weltweite Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts auszulöschen. Die schlimmsten faschistischen Bewegungen der Menschheitsgeschichte begannen in Schulen. Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird. Erinnerung, Kritik und Freiheit sind in Gefahr, warnt er. Wo seine Überlegungen sich mit jenen Hannah Arendts treffen, die in »Wahrheit und Politik« die Manipulation historischer Fakten in den totalitären Staaten untersuchte, darüber kommt Matthias Bormuth mit ihm ins Gespräch. Denn Jason Stanley, der als Professor für Philosophie an der Yale University auch die deutschen Universitäten gut kennt, gehört wie Arendt zu den engagierten Intellektuellen, für die Bildung und Wissen kontroverse Meinungswechsel über geschichtliche Wahrheiten und politisches Handeln fördern sollen. Dafür steht auch die Rede, die Stanley in Frankfurt über die Pluralität des Denkens im Judentum hielt.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Edwin
Veranstaltungen der Reihe "Ach! Hannah Arendt"