Veranstaltung

Dienstag, 17.12.19 / 18.30 Uhr

Ilma Rakusa

Mein Alphabet

Das gute Buch

Kann man das Küssen verlernen? Ilma Rakusa


Was macht ein Leben aus? Wie fasst man es in eine Form und macht das Wichtige greifbar? Zu jedem Buchstaben des Alphabets verfasst Ilma Rakusa Beiträge von A wie Anders bis Z wie Zaun – sich frei bewegend zwischen Prosa, Gedicht und Gespräch: Werk, Weltsicht und Weggefährten, Reisen und die schönen Künste, Familie und Kindheit. Ihr gelingt der Kunstgriff, abstraktere Begriffe wie Träume oder Rituale, Orte, persönliche Erinnerungen und Erfahrungen kaleidoskopartig zu einem Ganzen zu vereinen. Sie spricht über Dinge, die in unser aller Leben bedeutsam sind und mit denen wir uns auseinandersetzen: Freundschaft, Angst, Alter – und Zärtlichkeit. Ilma Rakusa, geboren 1946 als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin, Publizistin und Universitätslehrbeauftragte in Zürich. Nicht zuletzt mit ihren zahlreichen Übersetzungen aus dem Russischen (Zwetajewa, Remisow), Französischen (Duras), Serbokroatischen (Kiš) und Ungarischen (Kertész, Nádas) trägt sie zur Vermittlung vor allem mittel- und osteuropäischer Literaturen bei. Bei Droschl erschienen u.a. ihre Erinnerungspassagen „Mehr Meer“ (2009), der Lyrikband „Impressum: Langsames Licht“ (2016) und in diesem Jahr „Mein Alphabet“. Rakusa wurde u. a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1998), dem Schweizer Buchpreis (2009) und dem Kleist-Preis (2019) ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit dem Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg


  • Lesung und Gespräch
  • Julia Schröder (Moderation)

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