Veranstaltung

Max Weber und die Folgen
Max Weber und die Folgen
Mittwoch, 21.10.20 / 19.30 Uhr

Henning Ziebritzki

Max Weber und die Folgen

Schreiben in entzauberten Zeiten

Denn nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann. Max Weber


Vor hundert Jahren starb Max Weber, der die Moderne als eine wissenschaftlich entzauberte Zeit beschrieb. Zum Auftakt der neuen Reihe "Schreiben in entzauberten Zeiten" stellt sich der Lyriker und Theologe Henning Ziebritzki als Leiter von Webers Verlag dem Gespräch über dessen Leidenschaft des Denkens. Dass der Soziologe beständig mit Wissenschaftlern, Philosophen, Dichtern und Künstlern im Austausch stand, liegt an seinem offenen Verständnis des Intellektuellen als eines Suchenden, der im Schreiben Klarheit über die gesellschaftliche und geistige Situation erlangen will. Was dies auch für heutige Verhältnisse heißt, wird deutlich, wenn Henning Ziebritzkis Gedanken zu Ernst Jünger verbunden werden mit dem biografischen Essay "Wir modernen Menschen – Über Max Weber" (Wallstein 2020), verfasst vom Moderator der Reihe, Prof. Matthias Bormuth. Zuletzt erschien von Henning Ziebritzki der Band "Vogelwerk. Gedichte" (Wallstein 2019), für den er 2020 mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet wurde.

In Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart und dem Hospitalhof/Evangelisches Bildungszentrum.

In Zusammenarbeit mit dem Hospitalhof und dem IZKT der Universität Stuttgart


  • Gespräch
  • Matthias Bormuth (Moderation)
  • Eintritt (Euro): 10,- / 8,- / 5,-
  • Kartenverkauf nur online ab Dienstag, 15.09.20 / 12 Uhr.

    Bitte beachten Sie: Im Literaturhaus gelten bis auf Weiteres Maskenpflicht und Abstandsgebot. Folgen Sie stets dem markierten Wegesystem und kommen Sie rechtzeitig zur Registrierung im EG. Der 1. Stock und Saal werden 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte vermeiden Sie danach wiederholtes Rein- und Rausgehen

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