Ach! Hannah Arendt: Matthias Bormuth, Winfried Kretschmann, Robert Habeck, Grit Straßenberger, Ulrich von Bülow, Ulrich Keicher
Prisma zu Demokratie & BildungVeranstaltungsdaten
Es gibt kein Ende der Zeiten, nur die unaufhörliche Gegenwart.
Hannah Arendt
In einer Zeit zunehmend autoritärer Gesellschaften und Regime ist das antitotalitäre Denken von Hannah Arendt hochaktuell. Ihre philosophisch-soziologischen Ansichten der modernen Welt spiegeln auch die Verlassenheit des Menschen in digital kontrollierten Kommunikationen. Ihre klare Trennung zwischen privaten und öffentlichen Räumen in Demokratien, die weltweit im Rückgang begriffen sind, setzt auf individuelle Urteilskraft und demokratische Kommunikation gegenüber autokratischem Gebaren. Wahrheiten, die in Freiheit gewonnen werden, bilden sich nach Arendt erst in der Aushandlung zwischen Menschen in kleinen Gemeinschaften, die von der Pluralität der Stimmen leben.
Mehr als Grund genug, ihr zeitloses Denken für unsere Zukunft produktiv zu machen – reduziert nicht auf geschlossene, akademische Räume, sondern breit gefasst und in vielfältigen Formaten und auf verschiedenen Plattformen in die Öffentlichkeit und ins Land getragen – gemeinsam entwickelt mit Expert:innen, Schriftsteller:innen, jungen Erwachsenen und Schüler:innen und kuratiert von Arendt-Kenner und Professor für Philosophie, Matthias Bormuth und dem Team des Literaturhauses: Lesungen, Lectures, Riverside Salon, Tik Tok, Collagen-Wettbewerb & Ausstellung.
Gefördert von der Baden-Württemberg-Stiftung
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»Ich will verstehen.« Hannah Arendt
Lesungen, Lectures, Riverside Salon, Ausstellung
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