Freitag 09.12.16 20.00 Uhr

Literatur und Flucht

Veranstaltungsreihe: Literatur und ihre Vermittler
Gespräch und Lesung
Gesprächspartnerin: Heidi Rösch
Moderation: José F. A. Oliver
„Schreiben ist eine Bewegung ins Unbekannte.“ Melinda Nadj Abonji

Über Literatur und Flucht sprechen die Schriftstellerin und Musikerin Melinda Nadj Abonji und Heidi Rösch, Professorin für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der PH Karlsruhe. Zwischen November 2015 und Juni 2017 treffen in der Reihe „Literatur und ihre Vermittler“ zehn bedeutende Schriftsteller und Schriftstellerinnen auf ebenso namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Ausgangspunkt für das Gespräch ist ein Essay, den Melinda Nadj Abonji für diesen Abend verfasst hat und der die Grundlage für folgende Fragen bildet: Ein altes Thema plötzlich neu? Entstehen neue Exilliteraturen oder werden wir Zeuge einer transkulturellen Literatur? Welche Rolle spielt hierbei die deutsche Sprache? Melinda Nadj Abonji ist 1968 in Becsej in der serbischen Vojvodina geboren und stammt aus der ungarischen Minderheit. Sie lebt in Zürich und arbeitet als Autorin, Musikerin und Performerin. Für ihren Roman „Tauben fliegen auf“ erhielt sie 2010 den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. Ihre Gesprächspartnerin Heidi Rösch ist Fakultätsdekanin und Leiterin des Master-Studiengangs „Interkulturelle Bildung, Migration & Mehrsprachigkeit“. 2015 gab sie gemeinsam mit Julia Webersik die Publikation „Deutsch als Zweitsprache – Erwerbsforschung und didaktische Ansätze. Beiträge zum 10. Workshop Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ heraus.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil einer zweijährigen Weiterbildung für Deutschlehrkräfte aus Baden-Württemberg, in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Breuninger Stiftung.
Bild: Literatur und Flucht - Melinda Nadj AbonjiBild: Literatur und Flucht - Melinda Nadj AbonjiBild: Literatur und Flucht - Melinda Nadj AbonjiBild: Literatur und Flucht - Melinda Nadj Abonji
© Yves Noir
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Montag
09.12.19
19.00 Uhr
Friedrich Hölderlin: Komm! Ins Offene, Freund!
Rüdiger Safranski
Montag
09.12.19
20.30 Uhr
Friedrich Hölderlin. Dichter sein. Unbedingt!
Freitag
13.12.19
19.30 Uhr
Misstrauensvotum. Vielleicht ein Heimatabend
Petra Piuk, Ulrike Wörner
Dienstag
17.12.19
19.30 Uhr
Mein Alphabet
Ilma Rakusa
Mittwoch
18.12.19
19.30 Uhr
Als die Natur noch sprach
Sandra Richter, Karl-Heinz Göttert, Denis Scheck
Mittwoch
08.01.20
17.00 Uhr
Italo Svevo
Mittwoch
15.01.20
19.30 Uhr
Komm aus dem Staunen nicht heraus
Brigitte Fassbaender
Freitag
17.01.20
19.30 Uhr
Besuche am Abgrund - Reportagen über das Extreme
Alexandra Rojkov, Tilman Rau
Montag
20.01.20
19.30 Uhr
Gemeinsame Auftaktveranstaltung der 59. Stuttgarter Antiquariatsmesse und der 34. Antiquaria Ludwigsburg
Saskia Limbach
Dienstag
21.01.20
19.30 Uhr
Homing – auf der Suche nach Zuhause | descoperind acasă
Ema Staicut, Lavinia Braniște, Andrea Wolfer, Andreas Fröhlich, Gabriel Amza, Philipp Meuser, Enver Hirsch, Jan Anderson, Julia Lauter, Juha Hansen
Mittwoch
22.01.20
19.30 Uhr
Gäule der Erinnerung
Michael Krüger, Matthias Bormuth
Dienstag
28.01.20
19.30 Uhr
Der von den Löwen träumte
Hanns-Josef Ortheil
Mittwoch
29.01.20
19.30 Uhr
Schutzzone
Nora Bossong
Donnerstag
30.01.20
19.30 Uhr
Umkämpfte Zone: Mein Bruder, der Osten und der Hass
Ines Geipel
Freitag
31.01.20
19.30 Uhr
Schecks Kanon
Julika Griem, Denis Scheck
Montag
03.02.20
11.00 Uhr
Reiselyrik
Nico Bleutge, Christian Schärf
Montag
10.02.20
11.00 Uhr
Der goldne Topf
Rainer Moritz, Iris Wolff
Donnerstag
20.02.20
11.00 Uhr
Der Richter und sein Henker und No und ich
Ulrike Draesner, John von Düffel