Donnerstag 19.09.13 20.00 Uhr

Hegemonialmacht China?

Veranstaltungsreihe: head to head
Gedanken aus Amerika
Moderation: Pamela Rosenberg
Der ungebremst schnelle Aufstieg Chinas löste bei den USA und ihren asiatischen Partnern die Sorge einer möglichen »Chinesischen Bedrohung« aus. Von Peking aus betrachtet, ist wiederum der globale Schauplatz das Gefahrengebiet. Innerhalb der Volksrepublik ist die Sicherheit des Regimes und die territoriale Integrität von den Kräften sozialen und kulturellen Wandels bedroht, die aus Chinas Teilhabe an der Globalisierung resultieren. Außerhalb der Grenzen steht China im Wettbewerb mit zwanzig direkten Nachbarn, von denen manche bedrohlich stark und manche bedrohlich unsicher sind. Auf allen Ebenen ist China mit der dominierenden Präsenz Amerikas konfrontiert, dessen Absichten es nicht traut. Diese Elemente der Verletzbarkeit prägen die Hauptakteure chinesischer Außenpolitik. Trotz seines wachsenden Einflusses sind Chinas Aussichten auf eine Dominanz schwächer und seine Interessen am globalen Status quo stärker als Anhänger der »Chinesischen Bedrohungstheorie« es wahrnehmen. Andrew Nathan, Politikwissenschaftler an der Columbia University, widmet sich seit Jahren den Fragen politischer Beteiligung sowie der Menschenrechtslage in der chinesischen Volksrepublik. Überdies wirkte er in den Vorständen von „Human Rights Watch China“, „Freedom House“ sowie „National Endowment for Democracy“. Tilman Spengler ist ein renommierter deutscher Sinologe, Schriftsteller und Journalist, der sich zu Forschungszwecken sehr oft in China aufhielt. 2010 hielt Spengler die Laudatio anlässlich der Verleihung des Hermann-Kesten-Preises an Liu Xiaobo, der wenig später mit dem Friedens-Nobelpreis geehrt wurde.

In Zusammenarbeit mit der American Academy Berlin
Gefördert von: Berthold Leibinger Stiftung, Daimler AG, Robert Bosch Stiftung, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH

(im Anschluss Stehempfang)
Bild: Hegemonialmacht China? - Andrew NathanBild: Hegemonialmacht China? - Andrew Nathan
© Heiner Wittmann
Programm Literaturhaus Stuttgart
veranstaltungen
Sonntag
18.11.18
19.30 Uhr
Spätdienst
Martin Walser
Dienstag
20.11.18
19.30 Uhr
Süßer Ernst
A.L. Kennedy
Mittwoch
21.11.18
19.00 Uhr
Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens.
Jean-Luc Nancy, Winfried Kretschmann
Donnerstag
22.11.18
20.00 Uhr
Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen – Philipp Weiss
Philipp Weiss
Montag
26.11.18
20.00 Uhr
Hochdeutschland
Alexander Schimmelbusch
Freitag
30.11.18
20.00 Uhr
Städtebau und regionale Entwicklung aus ökonomischer Perspektive
Michael Pflüger
03.12.18
bis
06.12.18
Feministische Zirkulationen zwischen Ost und West
Montag
03.12.18
19.00 Uhr
„Nicht nur zur Weihnachtszeit“ von Heinrich Böll
Montag
03.12.18
19.30 Uhr
Geschlecht. Flucht. Herkunft
Olga Grjasnowa
Dienstag
04.12.18
18.00 Uhr
Dürre Engel & Liebesroman
Noémi Kiss, Zsófia Lóránd, Ivana Sajko, Alida Bremer
Mittwoch
05.12.18
12.15 Uhr
Dazwischen: Ich
Julya Rabinowich
Mittwoch
05.12.18
18.00 Uhr
Other Russias
Viktoria Lomasko, Margarete Stokowski
Donnerstag
06.12.18
19.30 Uhr
Die Mittelmeerreise
Hanns-Josef Ortheil
Freitag
07.12.18
19.30 Uhr
Das heutige Gedicht
Mikael Vogel, José F. A. Oliver
Sonntag
09.12.18
11.00 Uhr
Ein Meister im Kreis
Ulrich Raulff, Wieland Backes
Montag
10.12.18
19.30 Uhr
ein strumpf wächst durch den tisch
Ulf Stolterfoht, Kammerflimmer Kollektief
Mittwoch
12.12.18
20.00 Uhr
AMOK PerVers – Martin Piekar
Martin Piekar
Donnerstag
13.12.18
19.30 Uhr
Gottfried Keller: „Romeo und Julia auf dem Dorfe“
Ulrike Draesner, John von Düffel
Freitag
14.12.18
19.30 Uhr
Das Buch der entbehrlichen Gedanken
Ömür Ilkim Demir
Montag
17.12.18
19.30 Uhr
Der schmale Grat des Lebens
Edzard Reuter
Mittwoch
19.12.18
20.00 Uhr
Schlittschuhlaufen - Eiswelt Stuttgart
Donnerstag
20.12.18
19.30 Uhr
Dämmer und Aufruhr
Bodo Kirchhoff
Montag
21.01.19
19.30 Uhr
Gottfried Benn: „ Kleine Aster – Gedichte und Prosa“
Ulrike Draesner, John von Düffel