Veranstaltung

Donnerstag, 04.12.03 / 19.00 Uhr

Ermanno Cavazzoni, Hans Christoph Buch, Hélène Lenoir

Sind Schriftsteller nützlich?

Die Zukunft der Freiheit


Europäische Schriftsteller diskutieren über ihre Rolle in der Gesellschaft und über Unterschiede des Rollenverständnisses in den verschiedenen europäischen Traditionen. Ausgangspunkt ist Ermanno Cavazzonis neues Buch Die nutzlosen Schriftsteller. Cavazzoni ist bekannt durch Kurze Lebensläufe der Idioten und Der Gesang der Mondköpfe, Vorlage für Fellinis letzten Film Die Stimme des Mondes. Er unterrichtet an der Universität Bologna Ästhetik. Mircea Cartarescu gehört zu den führenden rumänischen Schriftstellern und Essayisten der neueren Generation. Jüngst war er DAAD-Stipendiat in Berlin, wo er an dem dreibändigen Werk Orbitor arbeitete. Seinen Durchbruch hatte Cartarescu 1997 mit dem Prosaband Nostalgia. Von Hans Christoph Buch erschien zuletzt Blut im Schuh. Schlächter und Voyeure an den Fronten des Weltbürgerkriegs. Buchs Reportagen handeln von Ost-Timor und Tschetschenien, Kambodscha und Algerien, dem Kosovo, dem Sudan, Ruanda... Er spricht auch über jene Grenzen von Journalismus und Literatur, die er bei seiner Arbeit fortwährend überschreitet. Von den vielen Romanen der französischen Autorin Hélène Lenoir, die seit 1980 in Deutschland lebt, erscheint auf Deutsch, nach Ihr Mädchenname (2000), Anfang 2004 Unter meinem Dach.

In Zusammenarbeit mit dem Institut Francais de Stuttgart und dem Istituto di Cultura
Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung

Eintritt: Euro 6,-/4,50


  • Podiumsdiskussion
  • Lerke von Saalfeld (Moderation)

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