Veranstaltung

Dienstag, 17.03.15 / 20.00 Uhr

Sibylle Knauss

Das Liebesgedächtnis

Autor im Gespräch


"Im Sommer 2001 verliebte ich mich noch einmal und begann mein Gedächtnis zu verlieren." Sibylle Knauss

Gleich für ihren ersten Roman "Ach Elise oder Lieben ist ein einsames Geschäft" hat sie 1982 einen Literaturpreis erhalten. Ihr Roman "Evas Cousine" über die Cousine von Hitlers Frau Eva Braun wurde in Deutschland zum Bestseller und gehörte 2002 für die New York Times zu den "Books of the Year". Sibylle Knauss besticht in vielen ihrer Romane durch die brillante Kombination von Fakten und Fiktion. Ihre Bücher sind hervorragend recherchiert und glänzend geschrieben, sind Unterhaltungsliteratur im besten Sinn: "Unterhaltsam zu sein ist für Schriftsteller die anspruchsvollste Herausforderung", sagt Sibylle Knauss über die eigene Arbeit. "Wer sagt denn, dass sich das ausschließen muss: Emotionalität und Intellektualität?" Mehr als ein Dutzend Romane hat die frühere Gymnasiallehrerin und Professorin für Drehbuch an der Ludwigsburger Filmhochschule inzwischen veröffentlicht. Die meisten erzählen die Lebensgeschichte historischer Frauenfiguren – von "Charlotte Corday", die durch die Ermordung Jean Paul Marats berühmt wurde, bis zur britischen Archäologin und Abenteurerin Mary Leakey ("Eden"). In ihrem neuen Roman "Das Liebesgedächtnis" berichtet eine älter werdende Schriftstellerin von einer großen späten Liebe – und hinterlässt damit tiefe Spuren im Leben ihrer Enkelin.

Eine Veranstaltungskooperation des Literaturhauses Stuttgart, der Stadtbibliothek und der Volkshochschule Stuttgart.


  • Lesung und Gespräch
  • Wolfgang Niess (Moderation)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

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