Alice Hasters: Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten
Veranstaltungsdaten
Wahres Opfer, Falsches Opfer, Anti-Opfer – überall wird von »Opfer« gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. In Ihrem neuen Buch »Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten« beschreibt Alice Hasters einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber. Alice Hasters lebt als Autorin und Publizistin in Berlin. Im Podcast »Feuer & Brot« spricht sie mit Maxi Häcke über Feminismus und Popkultur. 2019 erschien ihr Debüt »Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten«, 2020 wurde sie zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen und in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e. V.

Jana Edisonga

