Anna Mendel: Meet, Read & Talk
Veranstaltungsdaten
Lange Zeit kamen sie in Büchern kaum vor: Geschichten über Krankheit, Behinderung oder das Leben abseits der sogenannten Norm. Doch das ändert sich! Immer mehr Bücher zeigen Figuren, die um ihren Platz in der Welt kämpfen. Diese Texte führen uns in einen Alltag im Ausnahmezustand – aber nicht als Katastrophe, sondern voller Kraft, Widerstand und Mut.
Was passiert, wenn wir diese Bücher gemeinsam lesen, laut nachdenken und einander zuhören? Genau das wollen wir herausfinden!
Wir treffen uns in gemütlicher, kleiner Runde im Literaturhaus. Unsere Moderation stellt das Buch und einen weiteren Text vor. Wir lesen gemeinsam ein Stück daraus und kommen ungezwungen ins Gespräch.
Der Abend knüpft an »Alle meine Mütter« von Lena Gorelik an, die ihren Roman am 14. April in der Reihe »Weltalltage« vorstellte und davon erzählt, was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, oder Mutter zu sein eines chronisch kranken Kindes, das lebenslang begleitet werden wird. Die Autorin und Speakerin Anna Mendel, die sich aus Elternsicht für Bodyneutrality, gleichberechtigte Elternschaft sowie für Themen wie Autismus-Spektrum und Trisomie 21 einsetzt, wird den Lesekreis moderieren.
Gefördert im Innovationsfonds des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Franzi Krämer
Veranstaltungen der Reihe "Weltalltage. Literatur, Teilhabe und Demokratie"