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5.5.
   
Dienstag 19.30 Uhr

Miriam Davoudvandi: Das können wir uns nicht leisten. Was es in Deutschland bedeutet, arm zu sein

Veranstaltungsdaten

Dieses Buch ist für alle, die sich geschämt haben, Freunde nach Hause einzuladen. Für alle, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leisten.

Miriam Davoudvandi

Miriam Davoudvandi ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Geboren 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners, wuchs sie in einer süddeutschen Kleinstadt auf. Heute schreibt sie u. a. für Spiegel und Zeit über Popkultur, Politik und Psyche u.a. im SPIEGEL und DIE ZEIT sowie für das Theater (»It’s Britney, Bitch!«, Berliner Ensemble) und spricht als Host des WDR-Podcasts »Danke, gut« mit Gästen über mentale Gesundheit. Mit ihrem Buch »Das können wir uns nicht leisten« bringt sie nun ihre Geschichte auf die Bühne – aber nicht als klassische Lesung, sondern als Live-Show mit Texten, persönlichen Geschichten, Humor und popkulturellen Analysen. An manchen Orten wird es Überraschungsgäste geben, außerdem wird es viel um Rap gehen, politische Einordnungen und jede Menge Millennial- und 2000er-Nostalgie. Im Zentrum steht Miriam Davoudvandis Geschichte vom Aufwachsen in Armut in Deutschland: von Victory-Schuhen statt Nikes, von der Scham, Freund:innen nicht nach Hause einladen zu wollen, vom Fernsehen als Fenster zur Welt und vom sozialen Aufstieg. Gemeinsam mit dem Publikum blickt sie zurück auf prägende Popmomente, analysiert alte TV-Formate und fragt: Wie hat uns das alles eigentlich geprägt?