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16.4.
   
Donnerstag 19.30 Uhr

Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird

Veranstaltungsdaten

Das Staunen über einen (Strom-)Kreis als Rechteck nimmt Saša Stanišić zum Anlass, nach den Stromquellen und Bildern des Lebens zu fragen – und nach der Beweglichkeit, sich zugleich aus Formen zu lösen, Gewohnheiten in Frage zu stellen, einen Schritt zurückzutreten, um einen neuen Blick auf die Gemengelage im Kleinen (rechteckige Stromkreise) wie im Großen (versteinerte Weltlagen) zu werfen. Sein Band versammelt Reden gegen das Nichtstun, gehaltene und ungehaltene, denn wir müssen, so Saša Stanišić, den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Jede:r kann etwas tun. Geben, helfen, Verantwortung übernehmen. Und wie und wo kommt hier die Literatur ins Spiel? Saša Stanišić setzt auf sie: Auf die Kraft der Erzählung, der Geschichte. Denn seine Reden sind genau das: Kluge Geschichten gegen die Schwerkraft der Welt. Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Werke wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und viele Male ausgezeichnet. Saša Stanišić lebt und arbeitet in Hamburg und ist dort auch Fußballtrainer einer F-Jugend.

Veranstaltungen der Reihe "25 Jahre Literaturhaus - Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten"

12.3.2026
Lesung und Gespräch
22.1.2026