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10.12.2025

Hannah Arendt - Eine Jüdin im Pariser Exil

Dokumentation von Christian Bettges, ARTE/ZDF 2025, 52 Min.

Veranstaltungsdaten

Mit der NS-Herrschaft begann für die Jüdin Hannah Arendt ein Leben im Exil, das in Paris seinen Anfang nahm. Dort entwickelte sie inmitten von Emigrantenzirkeln erste Thesen ihres späteren Hauptwerkes »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft«. Zudem zeigte sie anfangs ein stark zionistisches Engagement, das Thomas Meyer in seiner Biographie erstmals detailliert ins Licht rückte. Der Film folgt Meyer an Wirkungsstätten der Philosophin und politischen Denkerin. Im Wechselspiel zwischen geschichtlichen Schauplätzen und persönlicher Gedankenwelt entstand dieses filmische Porträt, das bis in Hannah Arendts frühe Zeit in New York reicht. Dort begann sie 1941 ihre bis heute wirkmächtigen Thesen zu totaler Herrschaft zu entwickeln, die Freiheit und Denken des einzelnen Menschen bedroht. 

Nachgespräch zum Film im Restaurant ROBERTS, Erdgeschoss Literaturhaus Stuttgart.

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, in Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart, dem Hospitalhof Evangelisches Bildungszentrum, dem Netzwerk der Literaturhäuser und ARTE