Zum Hauptinhalt springen
17.11.2025

Volker Weidermann: Wenn ich eine Wolke wäre. Mascha Kaléko

Veranstaltungsdaten

»Ich muss mich auf Wunder verlassen« – Siebzehn Jahre, nachdem Mascha Kaléko Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie 1956 zurück. Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen und in der sie als Dichterin erfolgreich geworden war. Aber sie fährt auch durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, und erzählt – von märchenhaften Erfolgen, einem Wunder in Berlin, von Abgründen und von einem alten, neuen Land. Volker Weidermann schreibt über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben. Es ist die Geschichte einer Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen. Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, war Gastgeber des »Literarischen Quartetts« im ZDF. Er ist Kulturkorrespondent der ZEIT und Autor zahlreicher Bücher.

Copyright Fotos: Sebastian Wenzel