Ulrich von Bülow, Ulrich Keicher: Marbach 1975: Hannah Arendt und ihre Lehrer
Veranstaltungsdaten
Hannah Arendt (1906–1975) gehört heute zu den prägendsten politisch-philosophischen Denker:innen. Anlässlich ihres fünfzigsten Todestags rückt das Literaturhaus ihre Philosophie der Freiheit über ein Jahr vielfach ins Licht – so auch im Format des »Riverside Salons«. Es knüpft mit ihrer New Yorker Adresse an die Tradition ihrer philosophischen Saloneinladungen an. Die neue Reihe startet mit einem Salon, in dem ihr letzter Sommer zur Sprache kommt, als sich Hannah Arendt im Deutschen Literaturarchiv um Werke und Briefe ihrer Lehrer Martin Heidegger und Karl Jaspers kümmerte. Der Band »Nichts ging verloren« spiegelt diese Zeit in der Wahrnehmung des damaligen Bibliothekars Ludwig Greve, die der Autor Ulrich von Bülow, Leiter der Abteilung Archiv, im Austausch mit dem Ideenhistoriker Matthias Bormuth und seinem Verleger Ulrich Keicher im Salon vorstellen wird. Nach ihrer Abreise schrieb Greve über Hannah Arendt eine sapphische Ode. Über diese und die philosophische Dimension des Besuchs in Marbach will der Salon den Austausch mit den weiteren Gästen eröffnen.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Veranstaltungen der Reihe "Ach! Hannah Arendt"