Oleg Serebrian, Nina Corcinschi: Tango in Czernowitz
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Czernowitz 1944. Die Stadt gehört nach kurzer sowjetischer Besetzung wieder zu Rumänien. Doch nun rückt die Rote Armee erneut vor. Auch das Ehepaar Skawronski denkt an Flucht … Vor dem Hintergrund der Tragödie, die sich Ende des Zweiten Weltkriegs in der Bukowina abspielte, erzählt Oleg Serebrian die komplizierte Liebesgeschichte zwischen Marta und Filip Skawronski. Historische Ereignisse und Privatleben mischen und überschneiden sich in einer Atmosphäre ergreifender Zärtlichkeit, Traurigkeit und Angst, während der russische Vormarsch immer erbarmungsloser wird.
Ein atmosphärisch dichter und bewegender Roman, gewidmet den Hunderttausenden Bewohner:innen der Bukowina und Bessarabiens, die den Leidensweg des Exodus der 1940er Jahre gegangen sind.
Die Literaturwissenschaftlerin Nina Corcinschi ist seit 2019 Direktorin des Instituts für rumänische Philologie »Bogdan Petriceicu-Hasdeu« der Moldauischen Akademie der Wissenschaften und gilt als profundeste Kennerin der Literatur des Landes.
Veranstaltungen der Reihe "Souvenir - Literaturen und Andenken aus Mittel- und Osteuropa"
Kennzeichen der Reihe ist ein jeweils von den Autor:innen mitgebrachtes Andenken, ein Souvenir, das in das Werk einführt und zugleich literarisch-geografische Räume öffnet, die für seine:ihre künstlerische Arbeit elementar wichtig sind.
Ein Projekt des Literaturhaus Stuttgart in Kooperation mit dem Netzwerk der Literaturhäuser, der Bundeszentrale für politische Bildung und mit freundlicher Unterstützung der Ernst Klett AG.