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25.3.2022

Lin Hierse: Wovon wir träumen

Veranstaltungsdaten

Für die Reihe zwischen/miete werden Stuttgarter WGs zur Lesebühne: Autor:innen aus der jüngsten Schriftsteller:innengeneration mieten sich ein, um aus ihren Texten zu lesen und sie ins Gespräch zu bringen. In Lin Hierses Debüt „Wovon wir träumen“ ist eine junge Frau überall ein bisschen zu Hause und nirgendwo ganz. Ihre Mutter hat China vor Jahren verlassen, weil sie in Deutschland ein anderes Leben wollte. Die Träume der jungen Frau ähneln denen ihrer Mutter. Und doch träumt sie anders, weil die Orte verschwimmen und sie die Geister der Familie nicht loswird. Träume spielen in Lin Hierses Roman eine zentrale Rolle: Die Erinnerungen ihrer Mutter an das Leben in China verschwimmen auf eine traumähnliche Art. Je weiter es in die Vergangenheit rückt, desto schwerer fällt es ihr, die damaligen Umstände wiederzugeben. Die junge Frau versucht, diese Geschichten zu retten. Und letztendlich geht es auch um Lebensträume. Was wünschen wir uns vom Leben? Auf den Spuren der deutsch-chinesischen Geschichte findet Lin Hierse eine Form, Migration nicht als Trauma zu begreifen, sondern als Traum. Lin Hierse, geboren 1990 in Braunschweig, hat Asienwissenschaften und Humangeographie studiert. Sie lebt in Berlin und ist seit 2019 Redakteurin der taz. Dort erscheint auch ihre Kolumne poetical correctness. „Wovon wir träumen“ ist ihr erster Roman.

Begleitprogramm zur Ausstellung „Geträumt“ in den Räumen des Literaturhauses, gefördert von der Stadt Stuttgart

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