Veranstaltung

Donnerstag, 26.11.15 / 20.00 Uhr

Anne Enright

Rosaleens Fest


In ihrem neuen Roman studiert die irische Booker-Preisträgerin Anne Enright menschliches Verhalten dort, wo es am störanfälligsten ist, wo Liebe und Hass nahe beieinander liegen und es kein oder zumindest kein einfaches Entrinnen gibt: in der Familie. Rosaleen ist eine Frau, die nichts tut und von den anderen alles erwartet. Sie ist Mitte siebzig, die vier Kinder sind schon lange aus dem Haus. Die Brüder Dan und Emmett sind vor der Enge der irischen Heimat in die Ferne geflohen; das Nesthäkchen Hanna wollte auf den Theaterbühnen der Welt reüssieren, spricht aber nun dem Alkohol zu, und Constance, die Älteste, hat sich selbst verloren. Doch abgenabelt hat sich keines der Kinder. Noch immer versucht jedes auf seine Weise, es dieser besten aller Mütter recht zu machen. Und scheitert daran. Da kommt die Einladung zu einem letzten Weihnachtsfest in Ardeevin. Rosaleen möchte das Haus, in dem die Kinder groß geworden sind, verkaufen. Anne Enright wurde 1962 in Dublin geboren und lebt heute im irischen Bray, County Wicklow. Ihr Roman „Das Familientreffen“ wurde 2007 mit dem renommierten Booker-Preis ausgezeichnet und in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Auch „Rosaleens Fest“, von Hans Christian Oeser ins Deutsche übertragen, ist erneut für den Booker-Preis nominiert.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Verlagsanstalt


  • Lesung und Gespräch
  • Tanya Lieske (Moderation)
    Johanna Gastdorf (Deutsche Lesung)

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