Veranstaltung

Mittwoch, 10.03.10 / 19.00 Uhr

Georg Klein

Roman unserer Kindheit


"Die Menschen sind tollkühne Tiere", so begann Georg Kleins letzter Roman Sünde, Güte, Blitz. Der gerade erschienene Roman unserer Kindheit handelt nun von unseren tollsten, kühnsten und womöglich gefährlichsten Artgenossen: den Kindern. Klein versetzt uns zurück in das Licht der frühen sechziger Jahre, an den Rand einer süddeutschen Stadt. Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, eine Laubenkolonie, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien. Doch dann kommen die Boten: der Mann ohne Gesicht, der Fehlharmoniker, der mysteriöse Kommandant Silber. Und als der taube Sittichzüchter die Ermordung eines der Siedlungskinder voraussagt, müssen der ältere Bruder und seine Freunde auf die Nachtseite des Sommers überwechseln. Dort gilt es, das Böse durch einen großen magischen Tauschhandel zu bannen. Roman unserer Kindheit ist zugleich ein radikal autobiographisches und dämonisch-phantastisches Buch. "Nur Kleins Prosa erreicht jene Spannweite, mit der man rasant aufsteigen und weit in die Welt schauen, aber auch tief abstürzen kann" (FAZ).
Eintritt: EUR 8,-/ 6,-/ 4,-

Copyright Foto: Jürgen Bauer


  • Lesung und Gespräch
  • Sandra Richter (Moderation)
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