Veranstaltung

Montag, 17.01.05 / 20.00 Uhr

Elisabeth Borchers

Lichtwelten


"Von allen Dichterinnen ist Elisabeth Borchers die spektakulärste Unspektakulärste", schreibt Arnold Stadler in einem Nachwort zu dem Gedichtband Alles redet, schweigt und ruft. 1926 in Homberg (Niederrhein) geboren, im Elsaß aufgewachsen und längere Zeit in Frankreich und den USA lebend, zählt sie zu den großen Lyrikerinnen deutscher Sprache. Gerade als Buch erschienen sind die Frankfurter Poetikvorlesungen von Elisabeth Borchers: Lichtwelten. Abgedunkelte Räume. In fünf Schritten, ausgehend vom »Haus der Kindheit«, an das sich die Dichterin erinnert, über die durchaus rhetorische, aber doch ernst gemeinte Frage »Wozu Gedichte?«, über Anmerkungen zum Beruf des Übersetzers bis hin zum Erlebnis der Lektüre von Gedichten von u. a. Nelly Sachs, Else Lasker-Schüler, Hertha Kräftner und Christine Lavant, spricht Elisabeth Borchers über Literatur, literarisches Leben und ihren ganz persönlichen Umgang, ihre Erfahrung mit Büchern. Am Nachmittag ist Elisabeth Borchers Gast bei den Schreibwerkstätten für Jugendliche.

Eintritt: EUR 7,-/5,-/3,50


  • Lesung und Gespräch
  • José F. A. Oliver (Gesprächspartner)

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