Veranstaltung

Mittwoch, 12.11.14 / 20.00 Uhr

Olga Grjasnowa

Die juristische Unschärfe einer Ehe


"Grjasnowa beschreibt mit messerscharfer Analytik eine brutale und lieblose Gesellschaft. Rotzig und trotzig, voll Eigensinn und Kaltschnäuzigkeit, aber auch mit Feingefühl." Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Leyla wollte immer nur eins: Tanzen. Doch nach einem Unfall muss sie das Bolschoi-Theater in Moskau verlassen. Altay ist Psychiater. Nachdem sich seine große Liebe das Leben genommen hat, lässt er keinen Mann mehr an sich heran. Altay und Leyla führen eine Scheinehe, um ihre Familien ruhig zu stellen. Als die beiden mit Mitte zwanzig in Berlin von vorne anfangen, tritt Jonoun in ihr Leben. Olga Grjasnowa erzählt von zwei Frauen und einem Mann, die von der Liebe träumen, aber nicht wissen, wie man mit ihr lebt- ein direkt erzählter Roman über Dreiecksleben, Glück und Unglück in einer Zeit, da alles möglich zu sein scheint. Olga Grjasnowa gehört zu den spannendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, wuchs sie im Kaukasus auf, lebte längere Zeit in Russland, Polen und Israel. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, erhielt 2011 das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung und studiert derzeit Tanzwissenschaften an der FU Berlin. Für ihren vielbeachteten Debütroman Der Russe ist einer, der Birken liebt wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit den Jüdischen Kulturwochen 2014


  • Lesung und Gespräch
  • Anat Feinberg (Moderation)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

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