Veranstaltung

Dienstag, 19.04.05 / 20.00 Uhr

Feridun Zaimoglu

Der verfemte Gläubige

Essayreihe "Betrifft:"


Feridun Zaimoglu hat seinen "Betrifft:"-Essay dem orthodoxen Gläubigen gewidmet: "Die Aufklärer bekommen einen bösen Mund, wenn es heißt, eine höhere Macht greife in Menschengeschichten ein, oder präge mit aller Kraft die Zyklen der Welt. Der totgesagte Gott, als Jenseitsfalle der dummen Kreatur behämt, überdauert aber jede Bewegung, jeden Prozess, jede Erneuerung. Vielleicht ist es an der Zeit, die Aufklärung als das Opium der aufstrebenden Bürgerklasse anzusehen." Von Zaimoglu, der 1964 in Bolu/Türkei geboren wurde und heute als freier Schriftsteller in Kiel lebt, erschien zuletzt der Erzähland Zwölf Gramm Glück (2004). Im Februar wurde ihm in München der Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung verliehen. Zurzeit ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Die Reihe Betrifft: bietet Schriftstellern ein Forum, sich Fragen zu widmen, die sie im Moment persönlich betreffen. Der Originalbeitrag wird in der Stuttgarter Zeitung abgedruckt und noch am selben Abend an alle Besucher verteilt.

In Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Zeitung
Eintritt: Euro 7,-/5,-/3,50


  • Essay und Gespräch
  • Tim Schleider (Moderation)

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