Jan Peter Tripp - Vater & Sohn. Bilder über 40 Jahre hinweg
Montag 25.09.06 bis Dienstag 20.03.07

Vater & Sohn. Bilder über 40 Jahre hinweg

Franz Josef Tripp (1915-1978) hat die legendären Kinderbücher des Stuttgarter Thienemann Verlages illustriert, nicht zuletzt »Der Räuber Hotzenplotz« und »Das kleine Gespenst« von Otfried Preußler sowie »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« von Michael Ende. Die Originale dieser Zeichnungen sind nun zum ersten Mal im Literaturhaus zu sehen. Aus diesem Anlass hat sich der Sohn, der bekannte Maler Jan Peter Tripp, dessen Gemeinschaftsarbeit mit W.G. Sebald »Unerzählt« vor vier Jahren die erste im Literaturhaus gezeigte Ausstellung war, auf die Spur des Vaters begeben. Mit seinen Mitteln – schreibend, zeichnend und malend – skizziert er ein Bild des zurückgezogen lebenden Kinderbuchillustrators, dessen Figuren uns nun schon in dritter Generation präsent sind. Zu sehen sind die Radierungen »Das Jim Knopf Monument zu Stuttgart am Abend des 25. September 2006«, »Lukas in die Jahre gekommen, »Der nette Herr Hotzenplotz« und »Die Eingebung«. Gezeigt werden auch fünf großformatige Kohlezeichnungen auf Leinwand sowie ein Historiengemälde. Für den im Verlag Ulrich Keicher erscheinenden Ausstellungskatalog hat Jan Peter Tripp zudem einen Text über seinen Vater geschrieben: Querfeldein auf der Suche nach Jupp.

Mit freundlicher Unterstützung der Berthold Leibinger Stiftung
Programm Literaturhaus Stuttgart
ausstellungen
11.11.18
bis
26.12.18
K: KafKa in KomiKs
18.09.18
bis
03.12.18
La Grieta – Der Riss. Europa, Grenzen, Identität
Guillermo Abril, Carlos Spottorno
30.06.18
bis
15.10.18
Unerzählt
Jan Peter Tripp, W. G. Sebald
20.07.18
bis
28.09.18
Nr. 16: Literatur Schaufenster. Bücher & Autoren, die wir nicht vergessen wollen