Veranstaltung

Sonntag, 01.02.15 / 15.00 Uhr

Knut Krohn, Songül Tolan, Leyla Ferman

Zwischen Terror und Hoffnung. Flüchtlinge im irakisch-syrisch-türkischen Grenzgebiet

Flüchtlingsgespräche


Der Vormarsch des Islamischen Staats im Nordirak und in Syrien hat zu einer der größten Fluchtbewegungen der Gegenwart geführt. Hunderttausende KurdInnen, YezidInnen und Angehörige anderer Minderheiten flüchteten vor den Gräueltaten des IS. Schon seit Längerem treibt der Bürgerkrieg in Syrien viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Die Lage in den Flüchtlingslagern der Region ist dramatisch, vielerorts fehlt es selbst an grundlegenden Dingen. Gleichzeitig erleben viele Flüchtlinge ein enormes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. Verwaltung und Zivilgesellschaft in vielen Städten und Gemeinden, die mit Flüchtlingszahlen konfrontiert sind, die oftmals ihre Einwohnerzahl überschreiten, nehmen die Herausforderung an und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.
Wie sieht die Situation vor Ort aus? Wie gehen Politik und Zivilgesellschaft mit dieser dramatischen Situation um? Welche Erwartungen haben die Menschen in der Region an die wohlhabenden Staaten Europas? Diese Fragen diskutieren wir mit

Leyla Ferman, Beraterin für internationale Beziehungen, Stadtverwaltung von Mardin, einer türkischen Stadt an der Grenze zu Syrien, die besonders viele Flüchtlinge aufgenommen hat;

Songül Tolan vom Zentralrat der Yeziden in Deutschland;

Knut Krohn, Stuttgarter Zeitung, der die Situation in den Flüchtlingslagern der Region aus eigner Anschauung kennt.

Carla Sappok, SWR

Heike Schiller, Vorsitzende Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg.

Außerdem wird der Stuttgarter Verein Mosaik e.V. Gelegenheit haben, seine Kampagne vorzustellen, die an die Solidarität der Stuttgarter Gesellschaft mit den Flüchtlingen in der Region appelliert.

In Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart und der Stiftung Geißstraße 7.


  • Gespräch
  • Carla Sappok (Moderation)
    Heike Schiller (Begrüßung)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

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