Veranstaltung

Dienstag, 01.12.09 / 20.00 Uhr

Ernest Wichner, Daniel Banulescu

Was schön ist und dem Daniel gefällt


Als »abstoßend und schön zugleich« bezeichnet Ernest Wichner, der Daniel Banulescus Gedichte in ein mal zartes, mal beinahe verstörend rohes Deutsch übersetzt hat, das Werk des Rumänen. Was schön ist und dem Daniel gefällt ist eine Melange aus Liebevollem und Erotischem, Derbem und Befremdlichem, verwebt Poesie und Narration, Spott und Verzweiflung. Selbstironisch collagiert Daniel Banulescu eine fiktive Autobiografie, lässt den Leser teilhaben an der Selbsterfindung des lyrischen Ichs, das zwischen Selbstgewissheit und Verzweiflung versucht, sich einen individuellen Raum abzustecken. Wie soll Individualität, wie soll Dichtung gesellschaftliche und poetische Tabus brechen, wo keine mehr sind? »Wie spricht man«, fragt Ernest Wichner in seinem Nachwort, »wenn alles plötzlich sagbar erscheint und keiner mehr zuhört?« Der Gedichtband erschien im September 2009 bei merz&solitude. Daniel Banulescu (*1960 in Bukarest) arbeitet nach einer Ingenieurausbildung in Rumänien als freier Autor in Bukarest. Er war 2008 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude. Ernest Wichner (*1952 in Zabrani, Banat) lebt als Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Herausgeber in Berlin und ist seit 2003 Leiter des Literaturhauses Berlin.

In Zusammenarbeit mit der Akademie Schloss Solitude

Eintritt: Euro 8,-/ 6,-/4,-


  • Lesung und Gespräch

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