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Veranstaltung

Wednesday, 15.06.05 / 17.00 Uhr

Vom trägen zum intelligenten Wissen

Bildung


Elsbeth Stern nennt den typischen deutschen Unterricht "Osterhasenpädagogik". Der Lehrer versteckt das Wissen und die Schüler sollen es suchen. Kein Wunder, wenn dabei die Leistungen mittelmäßig bleiben. Schüler wählen häufig die Strategie, lieber intelligent zu gucken als dumm zu fragen. Aber was wären denn dumme Fragen? Und was bedeutet es, wenn man ausgerechnet in der Schule das Fragen verlernt?
Professor Dr. Elsbeth Stern ist Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. In verschiedenen Studien und internationalen Publikationen hat sie sich mit dem Lernen befasst. Dabei blickt sie skeptisch auf manche Schnellschüsse der "Hirnforschung." Wenn auch das Lernen bei ihr im Zentrum steht, so betont sie doch die Notwendigkeit von Wissen. Entscheidend ist die Frage, wie "anschlussfähig" es ist. Erweitert das Wissen die Möglichkeiten zu verstehen, zu handeln und neues Wissen zu finden, oder liegen dessen Fragmente unaufgeräumt im Gedächtnis herum und werden unbenutzt bald wieder vergessen?

In Zusammenarbeit mit der Breuninger Stiftung

Eintritt: Euro 7,-/5,-/3,50


  • Gespräch
  • Elsbeth Stern (Gesprächspartner)
    Reinhard Kahl (Gesprächspartner)

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