Veranstaltung

Dienstag, 20.05.08 / 20.00 Uhr

José F. A. Oliver, Girgis Shoukry

Und die Hände auf Urlaub


Girgis Shoukry, geboren 1967 als Sohn einer koptischen Familie im ägyptischen Sohag, zählt zu den bedeutenden arabischsprachigen Dichtern seiner Generation. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Kunst- und Theaterkritiker für ein Radio- und Fernsehmagazin. Überdies ist er Mitherausgeber der Zeitschrift Aswaat adadiyya ("Literarische Stimmen"). Seit 1996 veröffentlicht Girgis Shoukry Gedichte, mit denen er sich rasch einen Ruf als unkonventioneller Poet erwarb, der mit neuen Stilen, Formen und Themen experimentiert. Drei Gedichtbände auf Arabisch sind bis heute erschienen : Bi-la muqabil asqutu asfal hitha `i ("Für nichts stürze ich unter meine Schuhsohlen"/1996); Ragul tayyib yukallimu nafsahu ("Ein guter Mann spricht zu sich selbst"/1998) und Darurat al-kalb fi-l-masrahiyya ("Die Notwendigkeit des Hunds im Theaterstück"/2000). "Meine Gedichte", hat er einmal gesagt, "sollen aussehen wie die Menschen auf der Straße." - Kopf- und herzgeleitet durchdringt er die Geschichten imaginärer Passanten. Im Herbst 2004 erschien im Verlag Sabon (St. Gallen) eine zweisprachige Auswahl seiner Gedichte unter dem Titel Was von uns übrigbleibt, kümmert niemanden. Nun wurde im Verlag Hans Schiler in Berlin sein neuer Lyriband Und die Hände auf Urlaub publiziert, den José F.A. Oliver und Raphael Urweider aus einer Rohfassung ins Deutsche übertragen haben.

Eintritt: Euro 8,-/6,-/4,-


  • Lesung und Gespräch

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