Veranstaltung

Über „Geliehene Landschaften“ von Marion Poschmann
Mittwoch, 20.10.21 / 19.00 Uhr

Über „Geliehene Landschaften“ von Marion Poschmann

zwischen/lese. Lesestunde, U35. Für alle unter 35 Jahre


“Die Großstadt gilt als die Mutter von Gärten“ – und jeder Garten ist auch ein Gedicht. Marion Poschmann, die erste Trägerin des seit 2017 jährlich vergebenen Deutschen Preises für Nature Writing, richtet in ihrem Gedichtband „Geliehene Landschaften“ ihr Augenmerk auf unsere botanischen Mitbürger:innen und leiht ihnen eine menschliche Stimme. Im Gegenzug bringt uns der „einfache Zweig“ seine Beiwörter bei. In wechselseitiger Teilhabe verschalten sich die tradierten Großkonzepte von „Natur“ und „Kultur“ zu „Pop-up-Parks“, an deren Rändern die „Betonblumen im Mai frisch gestrichen“ werden. In einer so dichten wie zugänglichen Sprache erschließt uns Poschmann die Erfahrung von Natur als urbane Angelegenheit. Beackern werden wir nicht das gesamte Buch – ihr seid vielmehr eingeladen, der Runde ein ausgewähltes Gedicht zur Besprechung anzubieten.

gefördert von der Berthold Leibinger Stiftung


  • Anmeldung unter u35@literaturhaus-stuttgart.de
     

    Für Saaltickets gilt: Je nach am Veranstaltungstag geltenden Öffnungsregeln der Stadt Stuttgart und der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist gegebenenfalls ein Nachweis (Geimpft, Genesen, Getestet) vorzulegen. Check-In nur mit Kontaktnachverfolgung und Maskenpflicht im Literaturhaus.

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