Veranstaltung

Montag, 27.06.11 / 18.00 Uhr

Thomas Karlauf, Ute Oelmann, Ernst Osterkamp

Stefan George heute


Das in den letzten Jahren auffällig gewachsene Interesse an Stefan George verbindet sich vor allem mit den Büchern von Thomas Karlauf ("Stefan George. Die Entdeckung des Charisma", 2007), Ulrich Raulff ("Kreis ohne Meister", 2009), Ernst Osterkamp ("Poesie der leeren Mitte", 2010) und der neuen Reihe von Publikationen des Castrum Peregrini im Wallstein-Verlag. Zu den neuen biographischen Ergebnissen und den Überblicksdarstellungen von Karlauf und Raulff ist nun mit Osterkamps Buch eine kritische Interpretation der Dichtung getreten. Wendet sich das wiedererwachte Interesse an George erneut dem Werk zu? Über die jüngste George-Rezeption diskutieren Karlauf, Osterkamp und Ute Oelmann (Leiterin des George-Archivs an der Württembergischen Landesbibliothek und Mitherausgeberin von "Frauen um Stefan George" und Clotilde Schlayers Erinnerungen "Minusio"). In Verbindung mit der Podiumsdiskussion steht das Kolloquium "Stefan George in Frankreich – Aspekte einer komplexen Wirkungsgeschichte", das bereits ab 14.30 Uhr im Literaturhaus (Eintritt frei, weitere Informationen: ) stattfindet – mit Beiträgen u.a. von Thomas Karlauf, Gunilla Eschenbach und Hans Martin Bock. Es geht der Frage nach, inwiefern sich George in Ausdrucksformen, Kunstidealen und Selbstinszenierungsstrategien von der französischen Moderne hat inspirieren lassen.

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart


  • Podiumsgespräch
  • Joachim Kalka (Gesprächspartner)
    Gerd de Bruyn (Gesprächspartner)

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