Veranstaltung

Mittwoch, 25.04.18 / 20.00 Uhr

Josefine Riecks

Serverland

zwischen/miete. Junge Literatur in Stuttgarter WGs


Für die Reihe zwischen/miete werden Stuttgarter WGs zur Lesebühne: Autor*innen aus der jüngsten Schriftstellergeneration mieten sich ein, um aus ihren Texten zu lesen und sie ins Gespräch zu bringen. Pro Jahr realisiert das zwischen/miete-Team des Literaturhauses Stuttgart sechs bis acht Lesungen in wechselnden WGs. Josefine Rieks, geboren 1988, entwirft in ihrem Debütroman „Serverland“ gekonnt eine utopische Welt ohne Internet. Das Leben im Nach-dem-Netz-Zeitalter ist wieder wie zuvor: analog und offline. Ein Leben ohne Google? Reiner kennt es nicht anders. Er ist Mitte zwanzig, sammelt Computer aus einer längst vergangenen Zeit und durchsucht sie nach den digitalen Überresten ihrer ehemaligen Besitzer. Aufbruchsstimmung beginnt, als er auf den stillgelegten Google-Servern die Daten der Netzgeneration findet und damit ein Tor zu einer vergessenen Welt aufstößt. Lässt sich das Netz tatsächlich wieder herstellen? Rieks studierte Philosophie und erhielt 2017 das Alfred-Döblin-Stipendium. Sie lebt in Berlin.

Ort: Tübingerstrasse 91, Stuttgart
Nur Abendkasse (ab 19.30 Uhr), begrenzte Platzzahl
Eintritt: 5,- Euro inklusive Bier und Brezel


  • Lesung und Gespräch

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