Veranstaltung

Freitag, 23.10.20 / 19.30 Uhr

Luc Dudler, Elgar Fleisch, Nicole Hoffmeister-Kraut, Matthias Stotz

NZZ Podium Europa

Unternehmertum


Ernst Werner Siemens war zu seiner Zeit einer der herausragenden deutschen Denker. Als die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske 1847 in einem Berliner Hinterhof gegründet wurde, startete die Industrialisierung in den deutschen Landen durch, und eine Vielzahl von deutschen Startups und das Siegel »Made in Germany« eroberten die Welt. Auch Steve Jobs war solch ein Pionier. Zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort prägte er die digitale Revolution. Wenn Siemens nach wie vor existiert, was bemerkenswert ist, so stellt die Digitalisierung, für die Apple steht, eine Potenzierung der industriellen Revolution dar. Sie hebt die bisherige Logik der Ökonomie aus den Angeln und bedroht z.B. den traditionellen Maschinenbau in Baden-Württemberg. Der Börsenwert von Apple liegt bei über einer Billion Dollar. Siemens wird mit rund 100 Milliarden Euro veranschlagt. Das spricht Bände. Woran liegt das? Hat Amerika heute schlicht und einfach die besseren Denker*innen?
Über diese Fragen ins Gespräch kommen Luc Dudler (Founder & CEO, Jobpal, Berlin und London), Elgar Fleisch (Unternehmer und Professor an der Universität St. Gallen und der ETH Zürich, Mitglied des Aufsichtsrats von Bosch), Nicole Hoffmeister-Kraut (Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg, Stuttgart), Matthias Stotz (Geschäftsführer Uhrenfabrik Junghans, Schramberg), in der Moderation von René Höltschi, Wirtschaftskorrespondent »Neue Zürcher Zeitung«, Berlin.

Eine Veranstaltungskooperation von „Podium Europa“ der Neuen Zürcher Zeitung, Literaturhaus Stuttgart und Wirtschaftsclub im Literaturhaus


  • Sam Ginn (Referent)
    René Höltschi (Moderation)
  • Das Livestreamticket kann bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden und steht Ihnen dann 48 Stunden zur Verfügung.
    Zum Stream bitte dann hier entlang: stream.reservix.io/1596841.
    Sie müssen nur noch Ihren persönlichen Zugangscode eingeben, den Sie mit Kauf des Tickets erhalten.

    Bitte beachten Sie: Im Literaturhaus gelten weiterhin Abstandsgebot und Maskenpflicht ab sofort durchgehend - auch während der Veranstaltung. 
    Folgen Sie stets dem markierten Wegesystem und kommen Sie rechtzeitig zur Registrierung im EG. Zu Zwecken der Kontaktnachverfolgung werden mit dem Einverständnis der Besucher*innen am Veranstaltungstag Namen und Kontaktdaten erfasst und nach 4 Wochen gelöscht.
    Der 1. Stock und Saal werden 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte vermeiden Sie danach wiederholtes Rein- und Rausgehen.

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