Veranstaltung

Mittwoch, 06.05.15 / 18.00 Uhr

Alex Veiel, Katharina Greve

Nach Charlie!?


Die Karikatur - sie pointiert, sabotiert, provoziert. Nach den Anschlägen auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo solidarisierten sich weltweit Menschen, Organisationen, Institutionen für Presse- und Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst. Nun ist ein Vierteljahr vergangen, und wir fragen jenseits des unmittelbaren Schocks und reflexartiger Reaktionen in unübersichtlicher Lage nach den mittelbaren Auswirkungen der Anschläge auf unser Grundverständnis von Demokratie. Drei Experten laden wir zur Diskussion ein: Was bedeuten die Morde für die zukünftige und weitere Arbeit von Journalisten, Karikaturisten und Juristen? Was verstehen wir unter Freiheit, über welche Freiheit sprechen wir? Wie kann und sollte sich eine Presselandschaft in Europa gestalten? Welche juristischen Auflagen sind für diese Freiheit notwendig?

Axel Veiel begann im Anschluss an sein Jurastudium 1985 seine journalistische Karriere bei der Stuttgarter Zeitung. Nach mehreren Jahren als SZ-Korrespondent in Madrid wechselte Veiel 2004 nach Paris. Katharina Greve arbeitet als freie Karikaturistin, unter anderem für die Satirezeitschrift Titanic. Die Moderation übernimmt Pörtner, Ressortleiter Politik der Stuttgarter Zeitung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Sommes-nous Charlie?“ statt, in der das Institut français und seine Partner Fragen zur Meinungsfreiheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln und im deutsch-französischen Kontext beleuchten.

Emmanuel Pierrat musste leider absagen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart und der Stuttgarter Zeitung.


  • Diskussion
  • Rainer Pörtner (Moderation)

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