Veranstaltung

Montag, 12.11.18 / 19.30 Uhr

Aylet Gundar-Goshen

Lügnerin


An der Eisverkäuferin Nuphar Schalev bleibt kein Blick länger hängen als notwendig. Doch als sie eines Tages ein Missverständnis zu einer Lüge formt, ändert sich alles, und sie rückt ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Die Lüge wächst und gedeiht, und mit der Lüge wächst und gedeiht zugleich die junge Liebe zu Lavie Maimon, der im vierten Stock über der Eisdiele wohnt. Doch die Liebe ist in ihrem Wesen fragil und verletzbar; sie ist wahr, illusionistisch und hochprojektiv zugleich. Der Roman erzählt von der Versuchung, die Macht der Worte zu missbrauchen, von der Manipulation der Wirklichkeit, von Anklagen und Geständnissen und vom Versuch, zu so etwas wie Wahrheit zurück zu finden, so die Literaturkritikerin Sigrid Brinkmann anerkennend im Deutschlandfunk. Die junge, zur Wahrheit gezwungene Lügnerin reift dabei am Erfinden von Geschichten. Aylet Gundar-Goshen, geboren 1982 in Tel Aviv, wo sie auch heute lebt, wurde für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme bereits vielfach ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit dem Forum für jüdische Kultur und Bildung und den jüdischen Kulturwochen


  • Lesung und Gespräch
  • Anat Feinberg (Moderation)
    Barbara Stoll (Deutsche Lesung)

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