Veranstaltung

Freitag, 17.10.14 / 18.00 Uhr

Artur Becker, Stefan Neuhaus

Literatur und Identität – Wer spricht hier mit wem?

Literatur und ihre Vermittler


In der Gesprächsreihe "Literatur und ihre Vermittler" treffen zehn bedeutende Schriftsteller auf zehn namhafte Wissenschaftler. An diesem Abend stehen Fragen nach Literatur und Identität im Zentrum: Wie stiftet Literatur Identitäten? Wie prägen die Landschaften, Kulturräume und Sprachen literarische Traditionen? Gibt es "National-Literaturen"? Wie viel Distanz braucht Literatur? Ausgangspunkt von Lesung und Gespräch ist ein Essay, den der Autor Artur Becker exklusiv für den Abend verfasst hat. Artur Becker, geboren in Bartoszyce, Masuren, lebt seit 1985 in Deutschland. 2009 wurde er mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2012 mit dem DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft ausgezeichnet. Jüngst erschien die Novelle "Sieben Tage mit Lidia". Sein Gesprächspartner an diesem Abend ist Stefan Neuhaus, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Koblenz-Landau. Zum Thema erschien jüngst sein Aufsatz "Das bin doch ich – nicht. Autorenfiguren in der Gegenwartsliteratur", am Beispiel von Bret Easton Ellis, Thomas Glavinic, Wolf Haas, Walter Moers und Felicitas Hoppe.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil einer zweijährigen Weiterbildung für Deutschlehrkräfte, die in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg entwickelt und durch die Robert Bosch Stiftung und die Breuninger Stiftung gefördert wird.


  • Lesung und Gespräch
  • José F. A. Oliver (Moderation)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

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