Veranstaltung

Freitag, 06.06.08 / 18.00 Uhr

Klaus Zehelein

Kunst muss nicht müssen!

Wirtschaft


Kunst und künstlerische Arbeit reklamieren für sich die Bedingung absoluter Autonomie, wissend, in Gesellschaft eingebunden zu sein. In dieser ökonomisierten komplexen Welt ist die Bedingung der absoluten Autonomie nur schwer vermittelbar. Es wird daher immer wieder versucht, diese Bastion künstlerischer Autonomie zu schleifen. So unterschiedlich die Interessen und Motive dabei sind, gemeinsam scheint ihnen der Drang, die Kunst in den herrschenden gesellschaftlichen Zweck - Nutzen - Verbund hineinzuzwingen, sie für die jeweiligen Zwecke instrumentalisieren zu können. Klaus Zehelein, Präsident der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wird darüber sprechen, warum es gilt, das a-sozial Widerständige der Kunst zu bewahren. Sein Vortrag und das anschließende Gespräch mit Wieland Backes werden die Chancen reflektieren, die eine eigenständige Kunst in dieser ökonomisierten komplexen Welt bietet.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Wirtschaftsclubs im Literaturhaus Soziale Verantwortung - moralischer Anspruch oder ökonomische Notwendigkeit?

Eintritt: EUR 8,-/6,-/4,-


  • Vortrag und Gespräch
  • Wieland Backes (Gesprächspartner)

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