Veranstaltung

Freitag, 10.11.06 / 19.00 Uhr

Robert Menasse

Hegel


»Einen Dichter einzuladen, eine Poetikvorlesung zu halten, ist etwa so sinnvoll, wie einen Kannibalen als Ernährungsberater zu engagieren. Am Ende nagt er an Ihren Knochen, in diesem Fall an den Resten Ihres geistigen Stützapparats«, warnte Robert Menasse zu Beginn seiner Frankfurter Poetikvorlesungen im Frühjahr 2005, die nun auch als Buch erschienen sind. In Stuttgart nun spricht Menasse, einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller der Gegenwart, über Hegel, der sich durch das gesamte Werk Menasses zieht und dort markante Spuren hinterlässt. Der erste Roman Sinnliche Gewißheit erschien 1988. Es folgten die Romane Selige Zeiten, brüchige Welt (1991), Schubumkehr (1995) und 2001 Die Vertreibung aus der Hölle. Überdies hat Menasse zahlreiche Essays veröffentlicht, zuletzt Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung (2006).

In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart, anlässlich der Initiative »Deutschland - Land der Ideen«.
Eintritt: Euro 7,-/5,-/3,50-


  • Lesung und Gespräch
  • Dieter Stolz (Moderation)

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