Veranstaltung

Montag, 10.12.12 / 20.00 Uhr

Claudia Ott, Denis Scheck, Julia Schröder

Grimms Erben

Das gute Buch


Es waren einmal eine Literaturprofessorin, eine Literaturübersetzerin und ein Literaturkritiker, die waren sich nicht einig. Weder über Jakob und Wilhelm Grimm, die vor zweihundert Jahren, genauer gesagt am 20. 12. 1812 die Erstausgabe ihrer „Hausmärchen“ veröffentlichten, noch darüber, was Märchen eigentlich waren und was nicht; welche Funktion sie erfüllten und inwiefern sie als Form- und Sujetfundus für die Gegenwartsliteratur taugten. Deshalb stritten sich die drei, dass die Fetzen flogen: über Günter Grass und „Grimms Wörter“, über Clemens Setz und seinen Roman „Indigo“, über Cornelia Funke und Lebendige Schatten sowie über „Hundertundeine Nacht“, ein gutes Dutzend bislang unbekannter Schahrasad-Geschichten, die die Arabistin und Übersetzerin Claudia Ott in einer 800 Jahre alten Handschrift entdeckt hat. Und wenn sie nicht gestorben sind, werden die drei am 10.12. um 20 Uhr auf der Bühne des Literaturhauses sitzen – und immer noch streiten.

Leider muss Sandra Richter ihre Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen. Für sie ist die Redakteurin der Stuttgarter Zeitung, Julia Schröder, zu Gast.


  • Gespräch

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