Veranstaltung

Dienstag, 09.07.19 / 19.30 Uhr

John Wray

Gotteskind

Auf Sendung

Ich bin mit Menschen zusammen, die für mich sterben würden, und an meinen besten Tagen, dann, wenn ich keine Angst habe, weiß ich, ich täte es auch für sie. Gibt es jemanden, für den du das tun würdest? John Wray


In "Gotteskind" erzählt der amerikanisch-österreichische Autor John Wray von einer jungen US-Amerikanerin, die zu den Taliban überläuft, und zeigt, wie aus aufrichtigem Glauben unmerklich Gewaltbereitschaft wird: Aden Sawyer, achtzehn, ist entschlossen, nach Peschawar in Pakistan zu reisen, um dort in einer Medrese den Islam zu studieren. Mit Hilfe eines Freundes organisiert sie die heimliche Reise. In Pakistan schlüpft sie in eine neue Identität, verkleidet sich als junger Mann, gerät aber schon bald in große Gefahr. Der Weg zur vermeintlichen Erlösung führt direkt in die Kriegswirren Afghanistans. John Wray wurde 1971 in Washington, D.C., als Sohn eines amerikanischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren, studierte an der Columbia University und an der Universität Wien und lebt als freier Schriftsteller in Brooklyn und Friesach, Kärnten. 2017 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Deutschlandfunks ausgezeichnet. Bernhard Robben hat den Roman „Gotteskind“ ins Deutsche übertragen.

In Zusammenarbeit mit dem SWR2, Sendung 17.9., 22.03 Uhr


  • Lesung und Gespräch
  • Carsten Otte (Moderation)

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