Veranstaltung

Samstag, 07.03.15 / 20.00 Uhr

Flop und Fehlschlag

Scheitern. Ein Festival des Misserfolgs


Stan Laurel soll einmal gesagt haben, Humor fange damit an, dass ein Mann ein Problem hat. Es geht damit weiter, könnte man hinzufügen, dass sich dieses Problem nicht lösen lässt, sondern sich im Gegenteil immer weiter ausbreiten und neue Probleme hervorbringen wird. Beim Versuch, das schiefe Bild gerade zu rücken, wird der Mann das gesamte Zimmer demolieren. Am Ende ist er gescheitert, aber wir haben gelacht. Überhöhbar ist daran nichts. In der Tradition des guten Bildungsfernsehens, nur ohne Fernsehen, werden an diesem Abend die Fragen des Festivals in ein heiter gestimmtes Studio mitgenommen: Wie scheitert man eigentlich im Spiel? Wieso wurde die Concorde einfach so abgeschafft? Wem ist mit Würde im Scheitern eigentlich geholfen? Bei der Beantwortung helfen neben einer Reihe von youtube-Clips der Stuttgarter Technikhistoriker und Fehlschlagsforscher Prof. Reinhold Bauer und die Sozialarbeiterin und Dozentin Sandra Wrampelmeyer.

Ulrike Sterblich arbeitet als Autorin, Übersetzerin und in der politischen Bildung. Von 2004 bis 2011 war sie Gastgeberin der Bühnenshow Berlin Bunny Lectures. Als Autorin schreibt sie Kurzhörspiele Kolumnen und Bücher, ihr letztes "Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West)" erschien 2012.

Cornelius Reiber ist Kulturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik an der Freien Universität Berlin. Von 2006 bis 2011 arbeitete er an der Universität Princeton. Er ist darüber hinaus Agent der Zentralen Intelligenz Agentur und war zusammen mit Ulrike Sterblich Gastgeber der Bühnenshow Berlin Bunny Lectures. Zu seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen gehört "Original-Ton. Zur Mediengeschichte des O-Tons" (2007).

Sandra Wrampelmeyer ist Sozialarbeiterin, Gesprächspsychotherapeutin und Dozentin an den Fachbereichen Gender, Queer Studies und Beratung an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Seit 2001 arbeitet sie in der therapeutischen Suchtkrankenhilfe in Berlin.

Reinhold Bauer geboren 1965, ist seit 2011 Professor für Wirkungsgeschichte der Technik an der Universität Stuttgart. Er promovierte an der TU Berlin zum Thema PKW-Bau in der DDR. Entwicklungslinien und Innovationsprobleme und habilitierte sich 2005 an der Universität der Bundeswehr in Hamburg mit seiner Schrift "Gescheiterte Innovationen und technologischer Wandel. Zu den Gründen innovatorischen Scheiterns."


  • Late Night Studio
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

< Zurück zur Übersicht

<