Veranstaltung

Dienstag, 06.11.18 / 18.30 Uhr

Richard Powers

Die Wurzeln des Lebens


"Jetzt ist Kastanienzeit. Die Leute schleudern Steine gegen die mächtigen Stämme. Ringsum gehen die Früchte zu Boden, ein himmlischer Hagel." Richard Powers

Er hat nicht nur als einer der wenigen Menschen weltweit seine eigenen Gene vollständig entschlüsseln lassen, sondern verarbeitet große Fragen der Neurowissenschaft und Genforschung literarisch und verschränkt sie mit Ausflügen z.B. in die klassische Musik oder Mathematik. In Richard Powers Erzählwelt ist alles miteinander verknüpft, und um Verknüpfungen und Verwurzelungen geht es auch in seinem neuen Roman "Die Wurzeln des Lebens", für den er sogleich für den Man Booker Prize 2018 nominiert wurde. Hier findet eine Gruppe Menschen zusammen, die die ältesten Mammutbäume Amerikas zu retten versucht und dabei in eine Spirale von Politik und Gewalt gerät, die nicht nur ihr Leben, sondern in letzter Instanz auch unsere ganze Welt bedroht. Wie kaum ein anderer ist Richard Powers der Gegenwart auf der Spur: Das Wissen unserer Zeit will er in Geschichten erfahrbar, die Verwerfungen emotional erlebbar machen. Er wurde 1957 geboren und lebt in den USA. 2006 erhielt er den National Book Award für "Das Echo der Erinnerung". Den Text ins Deutsche übertragen haben Gabriele Kempf-Allié und Manfred Allié.

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum


  • Lesung und Gespräch
  • Hans Jürgen Balmes (Moderation)
    Stefan Wancura (Deutsche Lesung)

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