Veranstaltung

Freitag, 11.04.08 / 20.00 Uhr

Vladimir Slapeta

Die Werkbundsiedlungen in Breslau, Brünn, Prag und Wien

Architektur


Nach dem Vorbild der Bauausstellung Die Wohnung in Stuttgart-Weißenhof 1929 wurden anschließend noch weitere Mustersiedlungen in Mittel- und Osteuropa gebaut - in Brünn die Siedlung Das neue Haus (1928), die Siedlung anlässlich der Werkbundausstellung Wohnung und Werkraum in Breslau (1929), die Siedlung Baba im Westen von Prag (1932) und die Mustersiedlung des österreichischen Werkbundes in Wien-Lainz (1932). Die leitenden Persönlichkeiten der damaligen architektonischen Szene - in Brünn Bohuslav Fuchs, in Breslau Scharoun, Rading und Lauterbach, in Prag der Vorsitzende des tschechoslowakischen Werkbundes Pavel Janák und in Wien der Vorsitzende des österreichischen Werkbundes Josef Frank - prägten den Charakter und die stilistischen Nuancen dieser Bauausstellungen, die eine internationale Wirkung hatten und die Wohnkultur der 30er Jahre in Mitteleuropa wesentlich beeinflusst haben. Der tschechische Bauhistoriker Vladimir Slapeta schildert die bewegte Geschichte dieser Mustersiedlungen des Deutschen Werkbundes.
In Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Baden-Württemberg

Einritt: frei


  • Vortrag und Gespräch
  • Roland Ostertag (Moderation)

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