Veranstaltung

Samstag, 24.06.17 / 13.15 Uhr

Die Welt ist blau von Victoria Wolff

Wetterleuchten


»Ich fordere, daß die Welt blau ist: auch wenn sie grau scheint, muß sie blau sein!«

Eine junge Frau fährt mit ihrem Geliebten 1933 in die Sommerfrische nach Ascona. Inmitten einer bunten Schar von Lebenskünstlern geraten die beiden im „beglückenden Nest“ am Lago Maggiore in Versuchung. Victoria Wolffs 1933 als Vorabdruck in der Neuen Zürcher Zeitung erschienener Roman ist inspiriert von den Begegnungen der Emigrantin im legendären Künstlerdorf am Monte Verità.
Victoria Wolff wurde 1903 als Tochter eines jüdischen Lederfabrikanten in Heilbronn geboren. Sie verfasste Reportagen und Reiseerzählungen, bereiste als Reporterin halb Europa und das revolutionäre Russland. 1932 veröffentlichte sie einen biographischen Roman über George Sand; weitere Romane über die Lebenswelten moderner Frauen folgten. 1933 emigrierte sie und ließ sich im Künstlerort Ascona nieder, musste das Land jedoch 1939 wegen ihrer illegalen schriftstellerischen Tätigkeit verlassen. Über Nizza und Lissabon gelangte sie 1941 in die USA. 1992 starb sie in Los Angeles.


  • Lesung und Gespräch
  • Irene Baumann (Lesung)

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