Veranstaltung

Montag, 18.11.13 / 19.00 Uhr

Jan M. Piskorski

Die Verjagten – Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts


Ob aus ökonomischen, religiösen oder politischen Gründen – das Verjagtwerden wurde im Europa des 20. Jahrhunderts zu einer Massenerfahrung und zu einem Drama, das bis heute in vielen Familien nachwirkt. Abermillionen von Vertriebenen, Flüchtlingen und Entwurzelten wurden von der Geschichte überrollt. Jan M. Piskorski legt mit seinem preisgekrönten und auf breiter Quellen- und Literaturbasis geschriebenen Werk „Die Verjagten“ die erste europäische Geschichte des Zeitalters der Vertreibungen vor. Entstanden ist ein leidenschaftliches, mahnendes, mitunter auch provokantes Buch, das nicht aufrechnet, sondern aufklärt. Jan M. Piskorski, geboren 1956, ist einer der profiliertesten polnischen Historiker. Er ist Professor für Vergleichende Geschichte Europas an der Universität Stettin. Mit seiner Streitschrift „Vertreibung und deutsch-polnische Geschichte“ (2007) trug er eine wesentliche Stimme zur Debatte um das Zentrum gegen Vertreibung in Berlin bei. Joachim Rogall, dessen Familie aus Ostpreußen kommt, ist habilitierter Historiker und führt gemeinsam mit Ingrid Hamm die Geschäfte der Robert Bosch Stiftung.
In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und dem Siedler-Verlag
Im Anschluss Stehempfang


  • Vortrag mit Bildern und Gespräch
  • Joachim Rogall (Gesprächspartner)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

< Zurück zur Übersicht

<