Veranstaltung

Die rechtschaffenen Mörder
Freitag, 18.09.20 / 19.30 Uhr

Ingo Schulze

Die rechtschaffenen Mörder

Zweiter Frühling: Nachholtermin

Bei Ingo Schulze ist es selten so, wie es zunächst scheint. Er liebt das literarische Vexierspiel. Und er legt gern Fährten aus, die er dann immer mehr verwirrt, um plötzlich ganz woanders wieder neu anzusetzen. Helmut Böttiger


Gegliedert in drei Teile überrascht auch der neue Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze durch seine komplexe Erzählstruktur. Er erzählt vom Leben Norbert Paulinis, einem passionierten Antiquar, vom Herbst 1989 und den Umwälzungen der Folgejahre, von einer dramatischen Liebesgeschichte und von falschen DDR-Bildern bis mitten hinein in unsere unübersichtliche Gegenwart. Obschon er seine Position zu behaupten sucht, wird aus ihm ein aufbrausender, unversöhnlicher Mensch, der schlussendlich beschuldigt wird, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein. 1962 in Dresden geboren, lebt Ingo Schulze heute in Berlin. Schon „33 Augenblicke des Glücks“ (1995) und „Simple Storys“ (1998) wurden spektakuläre Erfolge, es folgten zahlreiche weitere Bücher, zuletzt erschien sein Roman „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (2017) im S. Fischer Verlag.


  • Lesung und Gespräch
  • Lothar Müller (Moderation)
  • Eintritt: Euro 10,- / 8,- / 5,- oder LIvestreamticket: Euro 5,-
    Kartenverkauf nur online ab Dienstag, 01.09.20 / 12 Uhr.

    Bitte beachten Sie im Literaturhaus gelten bis auf Weiteres Maskenpflicht, und Abstandsgebot.
    Folgen Sie stets dem markierten Wegesystem und kommen Sie rechtzeitig zur Registrierung im EG.
    Der 1. Stock und Saal werden 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte vermeiden Sie danach wiederholtes Rein- und Rausgehen. 

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