Veranstaltung

Dienstag, 03.07.12 / 20.00 Uhr

Giorgio Vasta, Dieter M. Gräf

Die Glasfresser


Giorgio Vasta präsentiert gemeinsam mit dem Lyriker Dieter M. Gräf seinen Roman "Die Glasfresser": Palermo 1978. Der elfjährige Nimbus ist ein Wortfanatiker und fasziniert von der Macht der Sprache. Mit sezierendem Blick analysiert er die Gesellschaft, der er sich nicht zugehörig fühlt. In dem Wunsch, sich abzusetzen, gründet er zusammen mit zwei Freunden eine Art Aktionszelle nach dem Vorbild der Roten Brigaden, und was wie ein kurioses Kinderspiel beginnt, verwandelt sich nach und nach in einen Höllengang von zunehmender Grausamkeit und Obsession. Dieter M. Gräf stellt Vastas Roman eigene Gedichte gegenüber, die mit der RAF, Totalitarismus und auch Italien zu tun haben. Giorgio Vasta wurde 1970 in Palermo geboren, er lebt und arbeitet in Turin. Dieter M. Gräf, geboren 1960 in Ludwigshafen, lebte lange Jahre in Köln und heute in Berlin. 2004 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.

In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut


  • Doppellesung und Gespräch
  • Maike Albath (Moderation und Übersetzung)
  • Veranstalter: Aktionsbündnis für Direkte Demokratie

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