Ausstellung

Donnerstag, 05.06.08 - Montag, 15.09.08

Jan Peter Tripp

Der 232. Monat


1973, in seinem 232. Monat und in seinem 28. Jahr, begibt sich der »Maler & Zeichner & Radierer & gescheiterte Bildhauer« Jan Peter Tripp in das psychiatrische Landeskrankenhaus Welssenau bei Ravensburg am Bodensee. Es genügt ihm nicht mehr, seine Bilder von ‚Geisteskranken’ Fachbüchern und Fotobänden zu entnehmen, er will den »Urschlamm der Menschheit aus nächster Nähe sehen, fühlen, riechen, hören und letztlich auch schmecken«. (J. P. Tripp) Er verbringt einen Monat in Welssenau, Tag und Nacht, ohne Ausflucht, und verfertigt einen Arbeitsbericht, in dem er jeden Tag nächtens aufarbeitet in Text und Skizze und Foto.


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