Veranstaltung

Montag, 05.11.12 / 20.00 Uhr

Volker Schlöndorff

Das Meer am Morgen


Er macht vermeintlich nicht verfilmbare Literatur zu Publikumserfolgen. Der Durchbruch im Kino gelang Volker Schlöndorff 1975 mit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, einer kongenialen Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Böll. Schlöndorff, der während seines Studiums in Paris mit Louis Malle, Jean-Pierre Melville und Alain Resnais zusammen gearbeitet hat, wagte sich an viele literarische Stoffe heran. So setzte er u.a. Marcel Prousts Roman „Eine Liebe von Swann“ und Max Frischs „Homo Faber“ um. Auch sein aktuelles Werk „La mer à l’aube“, in dem er die Geschichte des 17-jährig von den Nazis während der Besatzungszeit in Frankreich ermordeten Nationalhelden Guy Môquet erzählt, basiert auf literarischen Vorlagen. Wie ihm Romanadaptionen gelingen, die die Stimmung des Buches lebendig werden lassen und die Vorlage auf eine neue Ebene überführen, versucht MFG-Geschäftsführerin Gabriele Röthemeyer im Gespräch mit Volker Schlöndorff zu ergründen. Dabei ist die Beteiligung des Publikums ausdrücklich erwünscht.

In Zusammenarbeit mit den Filmtagen Tübingen


  • Gespräch
  • Gabriele Röthemeyer (Gesprächspartnerin)

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